Enkelrtickbetrüger
Ein Enkel namens "Werner"

Im Kanton Baselland treiben Enkeltrickbetrüger ihr Unwesen. Vor allem die ältere Generation muss sich in Acht nehmen, empfiehlt die Polizei Basel-Landschaft.

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Enkeltrickbetrüger

Enkeltrickbetrüger

Keystone

Tipps von der Polizei, falls Enkel "Werner" nochmals anruft:

1) Sagen Sie Enkel "Werner" deutlich, dasss Sie kein Bargeld zur Verfügung haben.
2) Verlangen Sie eine Zeitspanne zum Überlegen.
3) Verlangen Sie von Enkel "Werner" eine Telefonnummer, auf welche sie zurückrufen können.
4) Erzählen Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen.

Informieren Sie über die Notrufnummer 117 / 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Er wollte 40 000 Franken von der Dame haben, weil er eine Liegenschaft kaufen will und gerade beim Notar sitze. Doch die ältere Frau durchschaute "Werner" und rief die Polizei an. Sie vereinbarte mit "ihrem" Enkel "Werner" aber, dass sie das Geld beschaffen könne und er es gegen Abend abholen solle.

Als nun am Abend der vermeintliche Enkel vor dem Haus der Dame stand, konnte ihn die Polizei festnehmen. Der Enkel "Werner" entpuppte sich als 46-Jähriger Pole, der erst vor kurzem in die Schweiz eingereist war. Das Statthalteramt Liestal hat ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet und Untersuchungshaft angeordnet. Die Polizei Basel-Landschaft sucht nun weitere Opfer, die den Enkelbetrügern auf den Leim gegangen sind: Telefon: 061 553 35 35. (pd/van)