Drei schwer bewaffnete Männer hatten demnach am Mittwochnachmittag (Ortszeit) eine Bank in der Stadt Stockton bei San Francisco betreten und zwei Angestellte und eine Kundin in ihre Gewalt gebracht. Dann lieferten sie sich eine rund einstündige Jagd mit der Polizei, bei der sie mit Sturmgewehren auf ihre Verfolger schossen.

Unklar war, ob die zwei Mitarbeiterinnen der Bank aus dem fahrenden Auto sprangen oder herausgeworfen wurden. Eine erlitt eine Schussverletzung, wie es in der Mitteilung hiess.

Die dritte Geisel wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei vermutlich als menschlicher Schild benutzt und starb. Es sei aber noch unklar, wann genau und von wem die Frau erschossen wurde, hiess es. Zwei der mutmasslichen Täter wurden getötet, der dritte überlebte mit Verletzungen.

14 Polizeiautos von Kugeln getroffen

Keine Worte könnten die Taten der Bankräuber beschreiben, hiess es in der Mitteilung. Die gesamte Gemeinde mit rund 290'000 Einwohnern habe in enormer Gefahr geschwebt. Mindestens 14 Polizeiautos sowie zahlreiche unbeteiligte Fahrzeuge und Häuser wurden bei dem Einsatz von Kugeln getroffen.

Die mutmasslichen Täter hätten "riesige Mengen Munition" bei sich gehabt und einige Magazine an ihre Körper geschnallt oder geklebt. Als sie ihre Verfolger zwischenzeitlich kurz abschüttelten, hätten sie sich an einer Autobahnabfahrt auf die Lauer gelegt und ihre Waffen direkt auf die Polizei gerichtet.