Auf dem Überwachungsvideo des Telecomcenters Aarau ist zu sehen, wie der lybische Asylbewerber minutenlang versucht, die Türe mit seinen Füssen einzutreten. Als das nicht gelingt, holt er Bestattungsinstitut gegenüber ein Schild. Die Türe hält auch diesem Stand. Und auch der Blumentopf, den er dann zuhilfe nimmt, bringt nicht den gewünschten Erfolg.

Es ist nicht der erste ungebetene Gast, der in das Telecomcenter einzudringen versucht, wie Geschäftsführer Oliver Zbinden gegenüber Tele M1 sagt. Bereits im April vor fünf Jahren hat ein Asylbewerber die Türe traktiert. Dieser schaffte es, ein Loch zu schlagen. Im Laden hat er dann, nebst ein paar wertvollen Handys aber hauptsächlich Attrappen geklaut. 

Beiden Taten ist gemeinsam, dass die Polizei die Verdächtigen kurze Zeit später verhaften konnte. Nur sechs Minuten hat es dieses Mal gedauert, nachdem ein Anwohner die Polizei informierte. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken. (kob)