Die Diebe brachen den Eingang des Museums auf und schleiften den etwa einhundert Kilogramm schweren Kopf nach draussen, wie Polizei und Museumsleitung am Dienstag mitteilten. Die französischen Fahnder vermuten hinter dem Einbruch einen länderübergreifenden Schmuggel: Vor allem in China sind Rhinozeroshörner wegen ihrer angeblich aphrodisierenden Wirkung sehr gefragt.

Nach Angaben von Kurator Jean-Louis Pointal wurden in den vergangenen Monaten mehrere Rhinozeros-Köpfe aus Museen gestohlen, unter anderem in der normannischen Stadt Rouen sowie im belgischen Lüttich und der belgischen Hauptstadt Brüssel. Der in Blois entwendete Schädel stammte den Angaben zufolge aus dem 19. Jahrhundert.