Enkeltrick
Die Kantonspolizei Basel-Landschaft warnt vor Enkeltrick-Betrügern

In den letzten Tagen ist es im Kanton Basel-Landschaft vermehrt zu so genannten Enkeltrick-Versuchen gekommen. In einem Fall händigte eine Rentnerin einem unbekannten Mann 30 000 Franken aus.

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Polizei BL

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Keystone

Ein solcher Betrugsversuch läuft immer nach dem gleichen Muster ab. In der Regel nimmt eine Person telefonisch mit vorwiegend älteren Mitmenschen Kontakt auf. Der Anrufer gibt sich als Enkel, Neffe oder guter Bekannter aus und täuscht eine finanzielle Notlage vor. Es wird um einen hohen Geldbetrag gebeten. Das Geld wird üblicherweise durch eine Drittperson an einem vereinbarten Ort in Empfang genommen.

Laut Angaben der Kantonspolizei Basel-Landschaft hob in Liestal am Mittwoch eine 73-jährige Frau 30 000 Franken von ihrem Bankkonto ab und übergab diese einem unbekannten Mann. In allen anderen der Polizei gemeldeten Fällen blieb es beim Versuch, weil die kontaktierten Personen nicht auf die Betrüger eingingen und umgehend die Polizei verständigten.

Bei anderen Enkeltrick-Versuchen wie am Mittwoch in Reinach BL wurden die Telefonate sowohl von einer Frau wie von einem Mann geführt, in zwei Fällen wurde um eine Summe von 180 000 Franken gebeten, um angeblich Anwaltsrechnungen zu bezahlen. In einem anderen Fall bat der Anrufer um Geld für einen Wohnungskauf.

Die Polizei Basel-Landschaft ruft im Zusammenhang mit diesen Vorfällen zu erhöhter Vorsicht auf. Familiäre und finanzielle Verhältnisse sollen am Telefon gegenüber unbekannten Personen nicht bekannt gegeben werden.

Zudem werden die Angehörigen gebeten, ihre älteren Mitmenschen immer wieder auf diese Betrüger hinzuweisen.

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