Deckeneinsturz
Deshalb stürzte die Decke im Erlebnisbad Bernaqua ein

Der Absturz von Deckenplatten im Berner Erlebnisbad Bernaqua von Mitte April ist nach wie vor nicht restlos geklärt. Immerhin können die Experten aber bereits einige Möglichkeiten ausschliessen.

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Im Bern Westside ist eine Decke eingestürzt Bild Felix Brodmann
15 Bilder
Sicherheitskräfte beim Eingang zum Bad Bild Felix Brodmann
Teile der Decke löste sich...
.. und fielen zu Boden
Alle Besucher mussten das Bad verlassen
Vertreter der Medien schauen sich um
Eine verletzte Person wird abtransportiert
Feuerwehrauto ausserhalb des Westside Bild Felix Brodmann
Deckeneinsturz im Bernaqua
Die Rutschen von aussen
Blick auf das Bernaqua Bild Felix Brodmann
 Bild Felix Brodmann

Im Bern Westside ist eine Decke eingestürzt Bild Felix Brodmann

Newspictures

Mit grosser Wahrscheinlichkeit hat der Absturz der Deckenelemente nichts mit Korrosion der verwendeten Materialien zu tun, wie die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und die Kantonspolizei Bern am Mittwoch mitteilten.

Auch aussergewöhnliche Ereignisse wie etwa eine Erschütterung durch Erdstösse oder Mängel am Tragwerk des Gebäudes selber kommen kaum in Frage.

Eine Decke unter der Decke

Die Untersuchungen konzentrieren sich deshalb auf die Planung und den Einbau der Decke. Dabei handelt es sich um eine sogenannte abgehängte Decke. Diese wird jeweils unter eine vorhandene Decke als zweite Ebene montiert.

Die mit der Untersuchung beauftragten Experten gehen davon aus, dass eine Kombination mehrerer Faktoren das Ereignis herbeiführte.

Aus 15 Metern in die Tiefe

Am Abend des 12. April stürzte ein Teil der abgehängten Decke aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe. Ein Mann wurde verletzt, eine Frau konnte vor Ort medizinisch betreut werden.

Das Bad im Erlebnis- und Einkaufszentrum Westside in Bern-Brünnen wurde umgehend geschlossen. Der Badebereich im Bernaqua bleibt vorläufig weiterhin gesperrt.