Nebst dem Bauern wurden drei Angeklagte zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, eine Person kam mit einer Geldstrafe davon. Das Gericht hielt ihnen zugute, dass sie geständig und einsichtig waren. Trotzdem bleibe die Tatsache, dass sie ein hohes Rechtsgut, nämlich die Gesundheit von Marihuana-Konsumenten, gefährdet hätten.

Vor Gericht standen nebst dem 53-jährigen Bauer zwei Schwestern und die Ex-Frau. Die ehemalige thailändische Freundin erschien nicht zum Prozess und wurde in Abwesenheit verurteilt. Mindestens 826'000 Franken Umsatz machte die Familie laut der Anklageschrift mit dem Drogenhanf.