Die auf üblichem Papier von Hand verfassten Texte seien ausnahmslos von obszönem Inhalt, teilt die Kantonspolizei Aargau mit. Teilweise habe der Unbekannte auch unsittliche Zeichnungen angefertigt oder pornografische Fotos aufgeklebt. Die skurrilen Briefe seien stets an Frauen gerichtet.

Die Kantonspolizei vermutet, dass es sich beim Urheber der Briefe um einen eher älteren Mann handelt. Er suche sich seine weiblichen Opfer wahrscheinlich an belebten Orten im Raum Baden/Wettingen aus und stelle ihnen nach. Setzen sich die Betroffenen in ein Auto, notiere er sich das Kontrollschild. Anhand dessen ermittle er dann den Halter. Handelt es sich dabei um einen Mann, richtet der Täter das Schreiben an die Ehefrau.

Da der Täter bisher nur über den Postweg mit den Opfern in Kontakt getreten ist, geht die Polizei von keinerlei Bedrohung für Leib und Leben der Opfer aus. (lds)