Bereits seit Oktober 2003 hatte sich der Kosovare in Lausanne in Untersuchungshaft befunden. Vor seiner Verhaftung war er der Kopf von einer der grössten Drogenbanden in Osteuropa gewesen. Geschmuggelt wurde vorwiegend Heroin. Insgesamt belief sich die Rauschgiftmenge auf über 297 Kilogramm.

Im vergangenen Oktober hatte das Bundesstrafgericht in Bellinzona den Mann wegen der Mitwirkung an einer kriminellen Organisation schuldig gesprochen. Ausserdem wurden ihm Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz nachgewiesen.

Anlässlich eines früheren Prozesses vom Oktober 2008 war der Vater des Kosovaren vom Vorwurf der Komplizenschaft freigesprochen worden. Der jüngste Sohn der Familie wurde damals jedoch zu zwei Jahren bedingter Haft wegen der Mitwirkung an einer kriminellen Organisation verurteilt.