Brand in Wohnhaus in Eiken - Ehepaar verletzt

In einem Wohnhaus in Eiken ist am Freitagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Das Feuer breitete sich im Dachstock aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Die beiden Bewohner wurden leicht verletzt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Brandursache ist noch unklar.

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Die beiden Bewohner sowie Anwohner bemerkten kurz nach 14 Uhr, dass beim Einfamilienhaus an der Hauptstrasse dichter Rauch aufstieg. Wie sich bald zeigte war auf dem Balkon auf der Rückseite des Gebäudes ein Brand ausgebrochen. Dieser griff rasch auf den Dachstock des umgebauten Bauernhauses über. Die alarmierte Feuerwehr Eiken-Sisseln konnte schliesslich das Feuer löschen, bevor sich dieses weiter im Gebäude ausbreiten konnte, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilt.

Das Ehepaar, welches das Haus bewohnt, hatte nach Entdeckung des Brandes vergebliche Löschversuche unternommen. Dabei zogen sie sich die beiden Bewohner leichte Brand- und Schnittverletzungen zu.

Auf dem Balkon, wo der Brandherd vermutet werden muss, befinden sich Vogelvolieren mit Papageien. Die Tiere konnten rechtzeitig in einem Zimmer in Sicherheit gebracht werden.

«Nach 26 Stunden wurde der letzte der fünf Papageien hinter einem Kleiderschrank, in einem total verqualmten Raum noch lebend gefunden», teilte Verena Rudin aus Eiken a-z.ch mit.

Insbesondere der Dachstock und das erste Obergeschoss wurden durch den Brand sowie das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Noch kann der Sachschaden allerdings nicht beziffert werden. Unklar ist auch, ob das Haus weiterhin bewohnt werden kann.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Während den Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hauptstrasse sperren. Mittlerweile ist diese wieder einstreifig befahrbar.