Schlieren
Brand in Schlieren verursacht Schaden von über 2 Millionen Franken

Beim Brand auf einem Schlieremer Areal für den Autohandel dürfte ein viel höherer Schaden entstanden sein als bisher angenommen. Wie die Kantonspolizei Zürich sagte, dürften beim Feuer Sachwerte von über zwei Millionen Franken zerstört worden sein.

Bettina Hamilton-Irvine
Drucken
Teilen
10 Bilder
Garagist Hans Brügger und Autohänlder Mustafa Calakovic betrachten den Haufen von Schutt und Asche
Ein Bagger beim Abruch der Überreste der Lagerhalle
Der Garagist Hans Brügger steht in seinem Büro und sucht seine Versicherungsunterlagen zusammen
Der Autohändler Mustafa Calakovic sucht nach noch vorhandenen Unterlagen
Mustafa Calakovic steht vor den Überresten seines Büros
Das Feuer liess nicht viel stehen
Das Büro des Autohändlers Calakovic und eines seiner Fahrzeuge, dass unter den Trümmern liegt

Limmattaler Zeitung

Der Schaden, der am Donnerstag beim Grossbrand an der Schlieremer Badenstrasse entstand, ist viel höher als bisher angenommen. Am Donnerstag ging die Kantonspolizei Zürich noch von einem Schaden von «mehreren hunderttausend Franken» aus. Am Freitag sprach Kapo-Mediensprecher Stefan Oberlin von einem Schadenswert, der «mindestens zwei Millionen, wenn nicht noch mehr» betrage.

Brand in Schlieren
33 Bilder
Brand Schlieren
Bild von der Leser-Reporterin Daniela Mazzurana
Bild vom Leser-Reporter Leser Waldemar Köhli aus Dietikon
Anzeigetafel im Bahnhof Schlieren
 (pas)
Brand Schlieren
Daniela Mazzurana

Brand in Schlieren

Kapo Zürich

Von noch mehr Sachschaden geht der Vermieter des Areals, Kurt Brunner, aus. Es seien rund 200 Autos vollständig ausgebrannt, weitere 100 Fahrzeuge seien beschädigt. Auch vier Reisecars, die Lagerhalle und Büroräume wurden zerstört. «Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Schaden mehrere Millionen beträgt», sagte Brunner am Freitagmorgen gegenüber der Limmattaler Zeitung.

Ausgebrochen ist das Feuer auf dem Areal für Autohändler und Garagisten am Donnerstagmorgen kurz nach 9.15 Uhr. Die Feuerwehren waren mit einem Grossaufgebot von rund 120 Personen vor Ort. Sie brauchten eineinhalb Stunden, bis sie den Brand unter Kontrolle hatten.

Aktuelle Nachrichten