Das von einem Brand verwüstete Wohnhaus des Paares, indem sich die Gewalttat ereignete, konnte bisher von der Polizei nicht betreten werden, wie Mediensprecher Markus Walser auf Anfrage von Keystone-SDA erklärte. Aus Sicherheitsgründen werden zuerst statische Untersuchungen zur allfälligen Einsturzgefahr durchgeführt.

Vor der Tat war es gemäss Polizeiangaben zu einem Streit zwischen der Frau und ihrem 60-jährigen Mann gekommen. Die Frau flüchtete schliesslich mit lebensgefährlichen Verletzungen auf die Strasse. Kurz darauf brannte das Haus.

Weil der Täter Schusswaffen besass, konnten Polizei und Feuerwehr nicht zu ihm vordringen und auch nicht mit den Löscharbeiten beginnen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Umgebung des Hauses grossräumig abgesperrt. Erst nach fast einer Stunde verliess der Mann das brennende Gebäude und wurde verhaftet. Die genauen Umstände der Tat werden ermittelt.