Fall Hellmatt
Betreff: Fall Hellmatt

Die Schulpflege Möriken-Wildegg informiert die Eltern mit einem Schreiben zur weiteren Entwicklung des Falls Hellmatt.

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Der Vorfall an der Schule Hellmatt in Wildegg hat für grossen Schrecken gesorgt und viel Aufsehen erregt. Am Mittwoch, dem 27. Mai, haben zwei Schüler aus der 5. Klasse in der 10-Uhr-Pause einen Mitschüler gequält und mit einem Seil an einem Baum hochgezurrt.

In diesen Tagen nun verschickte die Schulpflege von Möriken-Wildegg einen Brief an alle Eltern, um sie über die vergangenen Aufarbeitungsarbeiten und die aktuelle Situation an der Schule zu informieren. Auch der AZ wurde eine Kopie des Schreibens zugesandt.

Schulleiter Bruno Glettig sagt, viele Eltern der nicht involvierten Schulkinder seien verständlicherweise daran interessiert zu erfahren, wie sich das Ganze weiterentwickelt hat. Es sei der Schulpflege deshalb ein Anliegen, die Verhältnisse an der Schule sachgemäss darzulegen. Konkret erwähnt der Schulleiter das Verhältnis zwischen der Mutter des gequälten Schülers und den Schulbehörden. «Dieses hat sich stabilisiert und stetig verbessert. Es ist uns wichtig, der Mutter die bestmögliche Unterstützung in der schwierigen Situation zu bieten, und ihr wachsendes Vertrauen in unsere Bemühungen trägt viel zur Aufarbeitung bei.»

Im Elternbrief schreibt die Schulpflege, man werde auch in Zukunft konsequent gegen Gewalt und Mobbing vorgehen. Dazu würden auch Präventionsprogramme intensiviert. Die Schule arbeitet darauf hin, Risikopotenziale noch früher zu erkennen.

Immer noch intensiv beschäftigt sich die Jugendanwaltschaft mit dem geschilderten Fall. Für die involvierten Schüler konnten gute schulische Lösungen ausgearbeitet werden, wie die Schulpflege schreibt. Auf Nachfrage führt Glettig aus, dass sich nach den Sommerferien zwischen den betroffenen Schülern kein weiteres Konfliktpotenzial mehr ergeben kann. Die drei Schüler werden nicht alle weiterhin die Schule Hellmatt besuchen. (mch)

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