Köniz

Berliner Staatsanwaltschaft warf Gymnasiasten versuchten Raub vor

Die vier Berner Gymnasiasten hatten auf Studienreise in Berlin ein Paar bedroht (Symbolbild)

Die vier Berner Gymnasiasten hatten auf Studienreise in Berlin ein Paar bedroht (Symbolbild)

Die Berliner Staatsanwaltschaft warf den vier Gymnasiasten aus dem Raum Bern, die auf einer Klassenfahrt ein Paar bedroht haben sollen, versuchten Raub und gefährliche Körperverletzung vor.

Das ist bekannt geworden, nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat.

«Ein schwerer Raub konnte nicht nachgewiesen werden», sagte Simone Herbeth, Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft, am Mittwoch auf Anfrage und bestätigte entsprechende Medienberichte. Bei der Berliner Polizei war am Anfang von einem schweren gemeinschaftlichen Raub die Rede gewesen, später nur noch von einem Raub.

In der fraglichen Nacht vom vergangenen Februar sollen der jungen Frau Handy und Portemonnaie gestohlen worden sein. Bei den vier Könizer Gymnasiasten wurden diese Gegenstände aber nicht gefunden, wie Herbeth sagte. Auch hätten die Vier einen Raub abgestritten.

Wie am (gestrigen) Dienstag bekannt wurde, verzichtet die Berliner Staatsanwaltschaft auf eine Anklage gegen die Schüler des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt. Für die Behörde wurden die Schüler mit den erzieherischen Massnahmen der Schulkommission ausreichend bestraft.

Von den vier Gymnasiasten durften drei die Schule während acht Wochen nicht besuchen, der am meisten in den Vorfall verwickelte während zwölf Wochen nicht.

Gemäss den Erkenntnissen der bernischen Erziehungsdirektion stellten sich in jener Nacht im Berliner Quartier Prenzlauer Berg drei der vier Schüler dem Paar in den Weg. Ein Schüler soll anschliessend den Mann mit einem Tritt ans Bein zu Fall gebracht haben.

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