In der Nacht auf Sonntag kontrollierten Schweizer Grenzwächter ein französisches Taxi am Autobahnübergang Basel–Saint-Louis. Der Passagier konnte sich jedoch nicht ausweisen, wie die Grenzwache am Montag mitteilte.

Im Rahmen der Zollkontrolle zeigte sich, dass es sich beim Mann um einen 40-jährigen Nordkoreaner handelte, welcher als Flüchtling in Deutschland lebt.

Er sagte gegenüber den Grenzwächtern, dass er von Frankfurt her komme und gab zu, in ein Gewaltverbrechen verwickelt zu sein.

Weitere sofortige internationale Abklärungen ergaben, dass am Samstag, 24. September, in Frankfurt-Rödelheim ein 39-jähriger Litauer tödliche Verletzungen durch ein Messer erlitten hatte.

Aufgrund eines deutschen Haftbefehls wegen Totschlags wurde der verdächtige Nordkoreaner der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.