Basler
Basler fühlen sich sicher und haben Vertrauen in ihre Polizei

Die Einwohner des Kantons Basel-Stadt fühlen sich sicher. Den grössten Handlungsbedarf sieht die Bevölkerung bei der Eindämmung von Sachbeschädigung und Vandalismus. Das sind die aktuellen Ergebnisse der Konso-Studie 2009, welche die Kantonspolizei Basel-Stadt in Auftrag gegeben hat.

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Polizei Basel-Stadt

Polizei Basel-Stadt

Keystone

Das Sicherheitsgefühl der Basler Bevölkerung ist in den letzten drei Jahren leicht angestiegen. In der im Januar 2009 durchgeführten repräsentativen Konso-Studie geben 84 Prozent der befragten 500 Personen an, ihre persönliche Sicherheit sei seit der letzten Umfrage vor drei Jahren gleich geblieben oder habe sogar zugenommen. 2006 hatten 21 Prozent der Befragten eine Abnahme ihrer persönlichen Sicherheit beklagt, 2009 waren dies noch 14 Prozent.

Auch die allgemeine Sicherheit hat in der Wahrnehmung der Bevölkerung seit der letzten Umfrage im Jahr 2006 leicht zugenommen. 60 Prozent sind der Meinung, die allgemeine Sicherheit habe zugenommen oder sei zumindest gleich geblieben.

Den grössten Handlungsbedarf sehen die interviewten Personen zunehmend im Bereich Sachbeschädigung und Vandalismus. 69 Prozent wollen heute hier Verbesserungen. Die vorsätzliche Zerstörung und Verunreinigung von Einrichtungen im öffentlichen Raum löst zunehmend ein Gefühl der Unsicherheit aus. Leicht zurückgegangen, aber immer noch bei über 50 Prozent, ist der Anteil jener Befragten, die eine stärkere Bekämpfung von Sexual- und anderen Gewaltverbrechen haben wollen.

Obwohl die Zahl der rapportierten Unfälle seit der letzten Befragung von 1836 auf 1464 im vergangenen Jahr deutlich abgenommen hat, wünschen sich 47 Prozent der Befragten eine Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr. Dieser bemerkenswerte Anstieg hängt wohl mit der während des Befragungszeitraums heftig diskutierten Raserproblematik zusammen.

Im Bereich Drogen hat sich die Lage in der Wahrnehmung der Befragten weiter entspannt. Während in den Umfragen im Jahr 2003 noch über 50 Prozent und im Jahr 2006 noch 45 Prozent der Interviewten Verbesserungen wünschten, ist deren Anteil bei der Umfrage 2009 nochmals um rund 10 Prozent zurückgegangen.

Die Prävention hat bei der baselstädtischen Bevölkerung weiterhin einen sehr hohen Stellenwert. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Bereichen. Bei Problemen an Schulen und mit Jugendlichen wollen 85 und 82 Prozent mehr Prävention.