Aarau
Ayslbewerber flieht vor Polizei und bricht sich Bein

Ein algerischer Asylbewerber flüchtete zu Fuss vor einer Polizeikontrolle. Bei einem Sprung in die Tiefe brach er sich das Bein. Er befindet sich nun im Spital. Weshalb er vor der Polizei abhauen wollte, ist unklar.

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Mit gebrochenen Bein im Spital (Symbolbild)

Mit gebrochenen Bein im Spital (Symbolbild)

Keystone

Ein Passant meldete am späten Montagabend, dass ein Mann am Bahnhof in Aarau mit Drogen handle. Eine Patrouille der Stadtpolizei Aarau rückte aus und sichtete den fraglichen Mann.

Beim Anblick der Polizei sprang dieser trotz eines einfahrenden Zuges auf die Geleise und rannte davon. Die Polizisten folgten dem Mann zu Fuss und forderten über Funk Verstärkung an. Im Bereich des Eisenbahntunnels am westlichen Ende des Bahnhofsgeländes kletterte der Flüchtende über eine Mauer und liess sich dann mehrere Meter in die Tiefe fallen. Er blieb darunter auf einem Abstellgeleise liegen.

Die Polizisten waren kurz danach zur Stelle und konnten ihn festnehmen. Der stark alkoholisierte Mann klagte über starke Schmerzen, weshalb die Polizisten eine Ambulanz aufboten. Wie sich zeigte hatte er sich das Bein gebrochen. Er wurde ins Kantonsspital Aarau gebracht, wo er voraussichtlich mehrere Tage verbleiben muss.

Beim Betroffenen handelt es sich um einen 29-jährigen algerischen Asylbewerber. Noch ist unklar, ob seine Flucht vor der Polizei mit der anfänglichen Meldung des Passanten in Zusammenhang steht. Die Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet. (rsn)