Dies berichteten Rettungsdienste. Der Fahrer und ein weiterer Mann seien festgenommen worden, teilte die Polizei des Bundesstaates Victoria mit. Zu den möglichen Hintergründen des Vorfalls äusserte sie sich nicht.

Augenzeugen berichteten dem Sender Channel Ten, der Fahrer sei absichtlich und mit hohem Tempo von etwa 100 Kilometer pro Stunde in die Passanten gerast. In australischen Medien war von bis zu 19 Verletzten die Rede.

Der Mann soll mit seinem weissen Geländewagen gegen 16.40 Uhr über eine rote Ampel gefahren und in die Passanten gefahren sein, als diese gerade den grössten Zebrastreifen in Richtung der Bahnstation überquerte. Er habe ganz offensichtlich Menschen treffen wollen, weil er direkt auf die grösste Menge zugesteuert sei.

Der Vorfall ähnelt einem anderen vom Januar, als ein Fahrer am selben Ort zu einer Fahrt ansetzte und in einer Fussgängerzone in Passanten raste. Sechs Menschen starben, 30 wurden verletzt. Dem Fahrer wird sechsfacher Mord vorgeworfen.

Der Vorfall vom Januar wird nicht als Terrorakt behandelt. Dennoch wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. In Europa hatte es zuvor Anschläge gegeben, die mit Fahrzeugen verübt wurden, auch in Berlin. Bei dem Attentat am 19. Dezember 2016 wurden zwölf Menschen getötet, rund 70 wurden verletzt.