Grossbrand

Armee ortet dank Wärmebildkamera Glutnester bei Visp

Verbrannter Wald bei Visp (Archiv)

Verbrannter Wald bei Visp (Archiv)

Ein Helikopter vom Typ Super Puma der Schweizer Armee hat am Montagmorgen das vom Brand betroffene Gebiet bei Visp überflogen, um nach weiteren Brandherden zu suchen. Dank eines Wärmekamera-Systems entdeckten die Fachleute mehrere Glutnester.

Diese Nester wurden an drei Standorten von je rund zehn Quadratmetern gesichtet, wie der Gemeindeführungsstab Visp am Montag mitteilte. In den kommenden Tagen sollen nun vor allem diese Orte intensiv bearbeitet werden.

Dank der Fotos der Wärmebildkamera konnte zudem bestätigt werden, dass ausserhalb der von der Einsatzleitung festgelegten Zone keine weiteren Brandherde vorhanden sind.

Um die Situation unter Kontrolle zu halten, ist zu seinem späteren Zeitpunkt ein weiterer Flug mit dem Super Puma geplant. 200 Personen sind am Montag für die Brandbekämpfung im Einsatz - davon 110 Armeeangehörige.

Das Feuer war am letzten Dienstagnachmittag in einem Karosseriebetrieb ausgebrochen und griff auf den Wald über. Während der Brand im Betrieb innert weniger Minuten unter Kontrolle gebracht werden konnte, brannte der Wald lichterloh.

Am Mittwoch hatten die Feuerwehrkräfte den Brand schliesslich unter Kontrolle. Experten gehen davon aus, dass mehr als 100 Hektaren Schutzwald betroffen sind.

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