Dies berichtete die Zeitung "Standard" unter Berufung auf einen Militärsprecher, der anonym bleiben wollte. Die Sicherheitskräfte hätten auch drei Maschinengewehre sichergestellt. Der Schusswechsel mit den Verdächtigen habe sich in der Nähe der somalischen Grenze ereignet, hiess es.

Das Rote Kreuz teilte derweil mit, dass die Zahl der Opfer der beiden Angriffe mittlerweile auf 60 gestiegen sei. Neun Menschen würden noch vermisst. Ziel der Anschläge war das Dorf Mpeketoni, das etwa 50 Kilometer von der beliebten Urlaubsinsel Lamu entfernt liegt.

Am Montagabend waren dort zunächst 49 Menschen ermordet worden, am Dienstagabend wurde der Ort erneut überfallen. Die Angreifer töteten dabei fast ein Dutzend weiterer Bewohner. Zu den Taten hat sich die radikalislamische Miliz Al-Shabaab aus Somalia bekannt, die den Abzug der kenianischen Truppen aus dem Nachbarland fordert.