BVB
Anklage nach Anschlag auf Dortmunder Bus

Bei dem Anschlag am 11. April waren drei mit Metallstiften gefüllte Sprengsätze in unmittelbarer Nähe des BVB-Mannschaftsbusses explodiert. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

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Blick auf den beschädigten Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Beim Anschlag wurden der Dortmunder Fussballer Marc Bartra und ein Polizist verletzt.

Blick auf den beschädigten Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Beim Anschlag wurden der Dortmunder Fussballer Marc Bartra und ein Polizist verletzt.

Keystone/AP/MARTIN MEISSNER

Viereinhalb Monate nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Staatsanwaltschaft Dortmund gemäss der "Süddeutschen Zeitung" Anklage gegen den mutmasslichen Attentäter erhoben. Der 28-jährige Sergej W. soll sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten, wie das Blatt am Dienstag berichtet hat.

Bei dem Anschlag am 11. April waren drei mit Metallstiften gefüllte Sprengsätze in unmittelbarer Nähe des BVB-Mannschaftsbusses explodiert, als dieser gerade mit dem Team an Bord das Gelände des Mannschaftshotels in Dortmund zu der Champions-League-Partie gegen Monaco verliess. Durch die Explosionen verletzten sich BVB-Verteidiger Marc Bartra und ein Polizist.

Der bereits wenige Tage nach dem Anschlag festgenommene mutmassliche Täter soll aus Habgier gehandelt haben. Er soll vor dem Anschlag mit geliehenem Geld auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie gewettet haben.