Boswil
Angeschossener Autofahrer aus dem Spital entlassen

Der Automobilist, der bei einer Fahrzeugkontrolle in Boswil von einem Polizisten angeschossen wurde, konnte das Spital verlassen. Der genaue Hergang, der zur Schussabgabe geführt hatte, konnte noch immer nicht restlos geklärt werden.

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Nächtliche Verkehrskontrolle in Boswil: Schussabgabe durch einen Polizisten der Regionalpolizei Muri (Symbolbild). – Quelle: az

Nächtliche Verkehrskontrolle in Boswil: Schussabgabe durch einen Polizisten der Regionalpolizei Muri (Symbolbild). – Quelle: az

Am Samstag, 16. März, kam es in Boswil zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten, bei der eine Person verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen geht die Staatsanwaltschaft von einer unbeabsichtigten Schussabgabe aus.

Der genaue Hergang, der zur Abgabe des Schusses durch den Polizisten geführt hatte, konnte auch nach Durchführung diverser Einvernahmen noch nicht restlos geklärt werden.

Die Staatsanwaltschaft geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass es sich um keine absichtliche Schussabgabe gehandelt hat. Der Schuss muss sich im Verlauf eines Handgemenges gelöst haben.

Der 27-jährige Schweizer, der am Oberkörper getroffen und dabei verletzt wurde, konnte das Spital bereits wieder verlassen.

Die Untersuchungen haben bislang ergeben, dass der Angeschossene dem Fahrzeughalter, der ihn nach Hause gefahren hatte, den Autoschlüssel entwendet und mit dem Fahrzeug davon gefahren war.

Bei der anschliessenden Fahrzeugkontrolle durch eine Patrouille der Regionalpolizei Muri kam es dann zu einem Handgemenge, bei welchem der Schuss fiel.

Neben weiteren, noch ausstehenden Einvernahmen, müssen auch noch die Gutachten des Forensischen Institutes und der Unfallgruppe in Zürich sowie des Instituts für Rechtsmedizin Bern abgewartet werden.

Ob Drogen und/oder Alkohol im Spiel waren, ist nach wie vor Gegenstand der laufenden Untersuchungen. (az)

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