Bluttat
Amok-Wilderer: Spuren von weiteren Verbrechen in Geheimkeller

Der Jäger und mutmassliche Wilderer, der in Österreich vier Menschen und sich selbst getötet haben soll, könnte noch mehr Verbrechen begangen haben. In einem Geheimraum im Keller seines Bauernhauses fanden Beamte Hinweise auf weitere Taten.

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Wilderer erschiesst in Österreich mehrere Menschen
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Ambulanzfahrzeuge warten neben dem Hof des 55-jährigen Wilderers.
In diesem Haus verschanzte er sich nach der Geiselnahme.
Der Täter soll wiederholt Hirsche geschossen haben. Die Polizei wollte ihn deshalb stellen.
Der Wilderer eröffnete bei der Kontrolle seines Wagens jedoch das Feuer auf die Polizisten. Nachdem er mehrere Beamte tödlich verletzte, verschanzte er sich mit einer Geisel auf einem Bauernhof.
Der 55-jährige Alois H.
Die Strasse zum Bauernhof, wo sich der Wilderer verschanzt, ist abgesperrt
Die Spezialeinheit Cobra vor Ort
Ein Panzerfahrzeug auf dem Weg Drei Panzer wurden angefordert.
Hier kam es zur Schiesserei.
Dieses Auto der Sondereinheit Cobra wurde vom 55-Jährigen gekapert.
Auch auf dieses Ambulanzfahrzeug hat der mutmassliche Wilderer geschossen

Wilderer erschiesst in Österreich mehrere Menschen

Keystone

Dort entdeckten die Einsatzkräfte im niederösterreichischen Bezirk Melk in der Nacht zu Mittwoch auch eine brennende Leiche, die wahrscheinlich der Körper des Gesuchten ist. Eine DNA-Analyse soll Klarheit bringen.

Was in dem Kellerversteck war und um welche Straftaten es sich handeln könnte, wollte ein Polizeisprecher nicht sagen. Es liefen aber Ermittlungen, weil der Mann vor der Tat einen Mordversuch gegen einen Jäger unternommen haben soll, so der Sprecher. Ob es sich bei den im Keller gefundenen Hinweisen um diesen Fall oder Wilderei handelt, führte er nicht aus.

Der Mann hatte seit der Nacht zu Dienstag drei Polizisten und einen Sanitäter erschossen, um seiner Festnahme zu entgehen. Dann verschanzte er sich schwer bewaffnet in seinem Bauernhof im Bezirk Melk, wo ihn Hunderte Polizisten unter anderem mit Panzern belagerten.

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