Die Frau verwehrte den Beamten am Dienstag gegen 16 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Weiler Lochmühle den Zutritt zur Wohnung. Sie drohte, mit einem Revolver auf die Beamten zu schiessen, wie Adi Achermann, Kommandant der Luzerner Polizei, am Mittwochnachmitag an einer Medienkonferenz in Emmenbrücke, ausführte. Dabei feuerte die Frau mehrere Schüsse in der Wohnung und aus dem Fenster ab.

Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus. Sie evakuierte aus Sicherheitsgründen die übrigen Wohnungen sowie benachbarte Gebäude auf dem Weiler. Zeitweise war auch die Kantonsstrasse zwischen Malters und Schachen für den Verkehr gesperrt.

Frau erschiesst Katze und sich selbst: Polizei informiert

Frau erschiesst Katze und sich selbst: Polizei informiert

Malters - 9.3.16 - Während einer Hausdurchsuchung im luzernischen Malters ist es vermutlich zu einem Suizid gekommen. Eine 65-jährige Frau hat sich kurz vor dem Eingreifen der Polizei erschossen. 

Spezialisten der Polizei verhandelten während 17 Stunden - auch während der Nacht - ergebnislos mit der Frau. Sie habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, sagte der Polizeikommandant. Sie habe keine Einsicht gezeigt und mit Suizid gedroht.

Sondereinheit stürmt Wohnung

Im Verlauf des Mittwochmorgens entschieden Polizei und Staatsanwaltschaft, die Wohnung am Mittag durch die Zentralschweizer Polizeisondereinheit Luchs stürmen zu lassen. Die Frau sei eine grosse Gefährdung für die Nachbarschaft und die Polizisten gewesen, sagte Achermann.

Drama in Malters: Augenzeuge berichtet

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Seit Dienstagnachmittag hatte sich eine 65-jährige Frau in ihrer Wohnung verschanzt. Einsatzkräfte hätten sie bei einer Hausdurchsungung heute Mittag tot aufgefunden. Ein Anwohner schildert die Geschehnisse.

Als die Beamten im Treppenhaus waren, erschoss die Frau laut Polizeiangaben im Badezimmer erst ihre Katze und richtete sich schliesslich selber. Polizisten feuerten gemäss offiziellen Angaben keine Schüsse ab.

Bei der Frau handelt es sich um eine 65-jährige Schweizerin. Warum sie sich in der Wohnung aufhielt, ist laut Polizeiangaben unklar. Sie war nicht in der Gemeinde Malters gemeldet. Auch ihr Motiv, weshalb sie sich derart massiv gegen die Hausdurchsuchung gewehrt hatte, ist laut dem Polizeikommandanten ungeklärt.

Sohn wegen Drogendelikten in Untersuchungshaft

Gegen den Sohn der Frau wird im Kanton Zürich im Rahmen mehrere illegaler Hanfindooranlagen in den Kantonen Zürich, Aargau und Luzern ermittelt, wie der Zürcher Staatsanwalt Daniel Eberle erklärte. Der Mann ist einer von mehreren Verdächtigen in dem Verfahren. Er befinde sich in Untersuchungshaft. Die Mutter sei aber keine Verdächtige gewesen.

Polizeieinsatz in Malters LU

Polizeieinsatz in Malters LU

Malters - 09.03.16 - In einem von der Polizei seit Dienstagnachmittag umstellten Haus im luzernischen Malters hatte sich eine Person verschanzt. Die Bilder entstanden während des Einsatzes. Später wurde die 65-Jährige leblos aufgefunden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung in Malters stiessen die Beamten wie erwartet im oberen Stock der zweigeschossigen Wohnung auf eine Hanfanlage.

Die Luzerner Staatsanwaltschaft geht beim Tod der Frau von einem Suizid aus. Es gebe keinen Hinweis auf Dritteinwirkung, erklärte der Emmer Staatsanwalt Adrian Gyger. Er ordnete wie bei aussergewöhnlichen Todesfällen üblich eine Obduktion am Rechtsmedizinischen Institut in Zürich an.

Malters: Hanf-Rentnerin ist tot

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