Im Zeitraum vom Oktober 2013 bis zum Juni 2015 haben die sieben Männer ihre Einbrüche begangen. Wie die Staatsanwaltschaft Luzern meldet, haben sie sich auf Einfamilienhäuser und Geschäftsbetriebe spezialisiert.

Bei den Einbrüchen gingen sie professionell organisiert vor: Wechselnde Zusammensetzung, sorgfältig geplant und mit Funkgeräten und Wachposten stiegen die Einbrecher jeweils ein und entwendeten Bargeld oder Wertsachen.

Mitte bis Ende 2015 wurden die Männer dann festgenommen. Sie sind zwischen 29 und 53 Jahre alt und stammen aus Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Serbien. Drei der sieben Täter hatten einen Wohnsitz in der Schweiz, die übrigen reisten als Kriminaltouristen aus Frankreich an.

Die 97 Einbrüche wurden in den Kantonen Aargau, Bern, Baselland, Jura, Luzern, St. Gallen, Solothurn und Zürich verübt. Dabei entstand eine Deliktsumme von 460'000 Franken und ein Sachschaden von rund 700'000 Franken.