Bergdietikon
39-jährige Frau im Schlaf überrascht und niedergestochen

In Bergdietikon AG wurde eine 39-jährige Hausbewohnerin in der Nacht auf Donnerstag von einem Eindringling im Schlaf überrascht und mit einem Messer niedergestochen. Der unbekannte Täter flüchtete. Die Frau wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Die Umstände der Tat sind noch unklar.

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Die Nachbarn hörten am Donnerstag um 1.20 Uhr die Hilfeschreie der Frau, teilt die Kantonspolizei Aargau mit. Während die Nachbarin sofort die Polizei alarmierte, schaute ihr Ehemann nach. Als er aus dem Haus kam, sah er in einiger Distanz eine Person davonrennen. Augenblicke später fand er die 39-jährige Schweizerin im Erdgeschoss ihres Reiheneinfamilienhauses an der Ahornstrasse. Sie war ansprechbar, jedoch schwer verletzt und blutete stark.

Minuten später traf die erste Patrouille der Kantonspolizei ein und leistete erste Hilfe. Kurz darauf erschien auch die Ambulanz. Diese brachte die Frau danach mit schweren Stichverletzungen ins Universitätsspital Zürich, wo sie operiert wurde. Ihr Zustand wird derzeit als stabil bezeichnet.

Die Kantonspolizei löste sofort eine grössere Fahndung aus, an der auch zwei Polizeihunde beteiligt waren. Trotzdem blieb die Täterschaft verschwunden.

Nach ersten Erkenntnissen wurde die Frau im Schlaf von einem unbekannten, mit einer Sturmhaube maskierten Mann überrascht. Mit einem Messer stach dieser auf die Frau ein, wobei die genauen Umstände noch nicht geklärt sind. Der Eindringling flüchtete danach sofort. Die Frau konnte sich erheben und sich um Hilfe schreiend ins Erdgeschoss begeben. Mit der Frau schliefen noch die beiden Kleinkinder im Haus.

Aufgrund ihrer bisherigen Abklärungen geht die Kantonspolizei derzeit davon aus, dass möglicherweise zwei Unbekannte ins Haus eingedrungen waren. Der Grund dafür sowie das Motiv für die folgende Bluttat sind noch unklar. Die Kantonspolizei hat intensive Ermittlungen aufgenommen.

Vor dem Haus stellte die Kantonspolizei zwei Paar fremde Schuhe sicher, welche die Eindringlinge zurückgelassen haben dürften. Daher muss davon ausgegangen werden, dass diese in den Socken flüchteten. Zudem könnte es sein, dass die Täterschaft auf der Flucht blutverschmierte Kleider zurückgelassen hat.

Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen, denen verdächtige Personen aufgefallen sind oder die entsprechende Feststellungen gemacht haben ((062 835 81 81 oder Notruf 117).

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