Die Kantonspolizei geht von einem tragischen Unfall aus. Ein 33-jähriger Mann hielt sich am Nachmittag am Ostufer des Gwandweihers auf, um zu fischen. Weil er die Blässhühner vertreiben wollte, die sich dort tummelten, schoss er mit einem Kleinkalibergewehr auf die Wasseroberfläche.

Der unglückliche Zufall wollte es, dass eine der Kugeln auf der Wasseroberfläche abprallte und einen 29-jährigen Mann traf, der auf der anderen Seite des Weihers unterwegs war. Der Fussgänger konnte trotz der Betreuung durch den Rettungsdienst und ein Rega-Team nicht gerettet werden.

Der Schütze sei verhört und wieder freigelassen worden, sagte Polizeisprecher Daniel Meili am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Wem die Waffe gehört und ob der Betreffende einen Waffenschein besass, muss laut Meili noch abgeklärt werden.

Fest stehe, dass es sich um eine unerlaubte Schussabgabe gehandelt habe. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell eröffnete eine Untersuchung.