Schafisheim
28 Personen müssen nach Brand in Schafisheim ins Spital

Am Montagabend kam es in Schafisheim in einer Giesserei zu einem Brand. Angestellte konnten diesen zwar rasch löschen. Polizei, Feuerwehr und Sanität rückten trotzdem mit Grossaufgebot anrücken. 28 Personen mussten ins Spital gebracht werden.

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Brand in der Giesserei Ferrum in Schafisheim
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Brand in der Giesserei Ferrum in Schafisheim
Brand in der Giesserei Ferrum in Schafisheim

Brand in der Giesserei Ferrum in Schafisheim

Screenshot SF

Am Montagabend 17.40 Uhr ereignete sich in einer Halle der Firma «Ferrum AG» in Schafisheim ein Brand bei einem Arbeitsvorgang. Mitarbeiter stellten das Feuer bei einer Maschine (einem sogenannten Rüttler) zur Gussherstellung fest und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Zur Brandbekämpfung setzten sie zudem erfolgreich einen Handfeuerlöscher ein.

Rasch waren die ersten Feuerwehr-Einsatzkräfte und die Polizei vor Ort. Aufgrund der starken Rauchentwicklung bestand die Annahme, dass gefährliche Gase (Blau- und Salzsäure) in der Halle entstanden, die zu Atemwegsbeschwerden führen konnten. Einzelne Anwesende klagten über einen Reiz in den Atemwegen.

Zwei Sanitätsstellen vor Ort errichtet

Daraufhin kam es um zirka 18.30 Uhr zu einem Grossaufgebot von Rettungsdiensten. Neben 10 Amublanzfahrzeugen wurden zwei Sanitätshilfestellen des Kantonalen Katastrophenelements (KKE) vor Ort eingerichtet und betrieben.

Insgesamt 42 Personen wurden durch die Fachkräfte untersucht. 28 Personen wurden durch Rettungsdienste in die umliegenden Spitäler eingeliefert. Alle Personen
konnten vor Mitternacht wieder entlassen werden. Es kam zu keinen stationären Aufenthalten.

Betroffen waren zwei Polizisten sowie mehrere Feuerwehrleute sowie Betriebsangestellte der Firma Ferrum.

Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Insgesamt standen über 40 Angehörige von Rettungsdiensten, mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Aarau, Hunzenschwil-Schafisheim, Muri sowie Rupperswil-Auenstein und dazu 30 Samariterleiterfunktionäre des Katastrophenelements Aargau im Einsatz. (rsn)

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