Flugverkehr

200 Retter üben in Bern-Belp den Einsatz nach einem Tankunfall

Feuerwehrmänner bei der Notfallübung auf dem Flughafen Bern-Belp

Feuerwehrmänner bei der Notfallübung auf dem Flughafen Bern-Belp

Grosse Aufregung am Samstagnachmittag auf dem Regionalflughafen Bern-Belp: Vor dem Flughafenterminal gerät beim Auftanken ein Passagierflugzeug in Brand. Dann greift das Feuer auch noch auf das Empfangsgebäude über. Zum Glück ist es nur eine Übung.

Alle zwei Jahre müssen Flughäfen wie jener der Bundesstadt solche Szenarien beüben. Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation ICAO will das so.

Im dichten Rauch machen sich die Feuerwehrleute ans Evakuieren der Flugzeugpassagiere und Löschen des Feuers. Doch Feuer gibt es gar keins und der Rauch kommt bloss aus Rauchmaschinen.

Viel Personal

Wie der Sprecher des Berner Flughafens, Daniel Steffen, bekanntgab, standen am Samstagnachmittag knapp 200 Personen im Übungseinsatz: Personal der Berner Fluggesellschaft SkyWork, der Flughafenfeuerwehr, der Berufsfeuerwehr der Stadt Bern, der Wehrdienste Belp und Kehrsatz und der Sanitätspolizei.

Ebenfalls dabei: Die Kantonspolizei Bern und ein Care-Team des Kantons Bern. Dazu natürlich auch Figuranten, welche Flugzeugpassagiere, Angehörige im Terminal und herbeigeeilte Medienschaffende spielten. Auch die Rega war vor Ort - doch nicht eingeplant. Sie kam spontan.

Die Übung dauerte gut drei Stunden. Den Flugverkehr wickelte der Flughafen während der Übung normal ab. Die Zufahrt zum Flughafen war von Belp her erschwert.

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