Dottikon
17-Jähriger wird auf Fussgängerstreifen von zwei Autos überfahren

Heute Morgen wurde ein 17-jähriger Fussgänger beim Überqueren der Strasse auf dem Fussgängerstreifen getötet. In Frick und in Lenzburg kam es zu zwei ähnlichen Unfällen.

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Tödlicher Verkehrsunfall in Dottikon

Tödlicher Verkehrsunfall in Dottikon

AZ

Der 17-jährige Italiener aus der Umgebung wollte am Mittwochmorgen kurz nach sieben Uhr die Bahnhofstrasse überqueren. Dazu benützte er den Fussgängerstreifen vom Gemeindehaus her.

Gleichzeitig nahte von Dintikon her ein Mercedes-Benz E-Klasse. Dieses erfasste den 17-Jährigen auf dem Fussgängerstreifen und schleuderte ihn auf die Gegenfahrbahn - direkt vor einen entgegenkommenden Mercedes Vito.

Dieser prallte ebenfalls frontal gegen den Fussgänger und schleifte ihn wenige Meter mit. Der Fussgänger erlitt schwerste Verletzungen, denen er noch auf der Unfallstelle erlag. Die beiden Automobilisten kamen mit dem Schrecken davon.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der 24-jährige Lenker des von Dintikon kommenden Mercedes den Fussgänger übersehen. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten dichter Verkehr, Dunkelheit und Regen. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Für die umfangreiche Tatbestandsaufnahme musste die Kantonspolizei die Bahnhofstrasse bis um elf Uhr sperren.

Zwei weitere Unfälle auf Fussgängertsreifen

Wie Kantonspolizei Aargau weiter mitteilte, kam es am Dienstagabend und am Mittwoch zudem zu zwei ähnlichen Unfällen. In Lenzburg wurde am Dienstag eine 58-Jährige Frau von einem Auto erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert, als sie die Niederlenzerstrasse auf dem Fussgängertstreifen überqueren wollte. Sie zog sich eine Hirnerschütterung und eine blutende Wunde am Kopf zu. Der fehlbare Autolenker wurde verzeigt.

In Frick übersah ein 24-Jähriger Automobilist ein 87-Jährige Seniorin auf einem Fussgängerstreifen bei der Migros-Filiale an der Hauptstrasse und kollidierte mit ihr. Die Frau musste ins Spital. Über die Art und Schwere ihrer Verletzung ist nichts bekannt. Der Autolenker, der unmittelbar vor dem Unfall offenbar mit der Freisprechanlage telefoniert hatte, musste den Führerausweis abgeben. (rsn/bau)