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11-jähriges Mädchen: Was hat es in der Wohnung eines Mannes zu suchen?

Am Dienstagabend, kurz nach 18 Uhr, hat die Zuger Polizei das vermisste Mädchen aus Unterägeri ZG gefunden. Die 11-Jährige sei wohlauf, teilte die Polizei mit. Das Mädchen wurde in der Wohnung eines Mannes gefunden.

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Das 11-jährige Mädchen ist wieder aufgetaucht.

Das 11-jährige Mädchen ist wieder aufgetaucht.

Polizeifoto

Am Dienstagabend, kurz nach 18 Uhr, hat die Zuger Polizei das vermisste Mädchen aus Unterägeri ZG gefunden. Die 11-Jährige sei wohlauf, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen hatte sie sich in einer Wohnung an der Zugerbergstrasse in Unterägeri versteckt.

Der Bewohner der Wohnung habe das Mädchen am Abend bei seiner Heimkehr vorgefunden und umgehend die Polizei informiert, sagte Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Was das Mädchen in der Wohnung gemacht habe und wie es dort hineingekommen ist, sei im Moment noch unklar.

In welchem Verhältnis das Mädchen zu diesem Mann steht, wird gemäss Schlatter derzeit noch abgeklärt. Beide seien am Dienstagabend zur Befragung auf den Posten gebracht worden. Klar sei allerdings, dass der Fundort nahe beim Wohnort des Mädchens liege.

Das Mädchen hatte laut Polizeiangaben am Montagmorgen um etwa 8 Uhr sein Internat an der Zugerstrasse in Unterägeri verlassen, um in die Schule zu gehen. Wenige Minuten später wurde es allerdings an der Zugerbergstrasse gesehen, die weitab vom Schulweg liegt. Gemäss Polizei erfolgte die Vermisstmeldung etwa fünf Stunden später.

Ein Grossaufgebot von Armee, Zivilschutz und Polizei beteiligte sich an der Suche. Polizeiteams durchsuchten Wege, Waldhütten und dergleichen mit einem Hund.

Polizei und Armee fahndeten im Ägerital mit Helikoptern nach dem Kind, Zivilschutzangehörige durchkämmten Unterägeri und die angrenzenden Waldstücke. Die Vermisste wurde zudem im nationalen und internationalen Fahndungssystem ausgeschrieben.

Auf die Frage, wer die Kosten für die Suchaktion übernehmen müsse, sagte Schlatter: "Wir sind grundsätzlich froh, dass das Mädchen gefunden wurde. Die Frage nach der Kostenübernahme stellt sich heute Abend nicht."