Bekifft und besoffen

Mutter deckt 22-jährigen, zugedröhnten Sohn nach Unfall

Der 22-jährige Unfallverursacher war sowohl bekifft als auch betrunken (Symbolbild)

Der 22-jährige Unfallverursacher war sowohl bekifft als auch betrunken (Symbolbild)

Ein 22-jähriger Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen in Zug von der Strasse abgekommen und in einen Kandelaber geprallt. Der unter Alkohol- und Cannabiseinfluss stehende Mann liess das Wrack stehen und ging nach Hause - um seinen Rausch auszuschlafen.

Kurz nachdem die Polizei am Unfallort eingetroffen war, erschienen auch die Eltern des Junglenkers. Die 45-jährige Mutter gab umgehend zu, den Unfall verursacht zu haben. Da sie mit ihren Füssen jedoch nicht einmal das Gaspedal erreichte, schenkten ihr die Polizisten keinen Glauben, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Darauf gab die Frau zu, dass ihr Sohn für den Schaden verantwortlich sei.

Wenig später fanden die Polizisten den jungen Türken schlafend im Bett. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieser noch immer 1,3 Promille intus. Einen Führerausweis konnte er nicht vorweisen, da er im vergangenen Februar unter Cannabiseinfluss in eine Kontrolle geraten war und den Ausweis abgeben musste.

Nebst dem Lenker wurde auch dessen Mutter angezeigt. Ihr wird Irreführung der Rechtspflege vorgeworfen. Ein juristisches Nachspiel hat der Unfall auch für den Vater, auf dessen Namen der Wagen eingelöst war: Das Profil der Reifen war komplett abgefahren.

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