SP Stadt Olten

Wohlwollen, aber viele Fragen zum Bahnhofplatz

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Aufmerksam folgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorstellung des Projekts durch Stadtschreiber Markus Dietler.

SP Olten im Parlamentssaal

Aufmerksam folgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorstellung des Projekts durch Stadtschreiber Markus Dietler.

Grundsätzlich sind die Mitglieder der SP Olten froh, dass der Bahnhofplatz endlich aufgewertet werden soll. Das zeigte sich an der Parteiversammlung. Noch gibt es aber viele Fragen, die nicht alle beantwortet wurden. Dabei geht es besonders um den Veloverkehr.

Die SP widmete der Neugestaltung des Bahnhofplatzes eine eigene Parteiversammlung. Sie hatte dafür die Sitzung eigens ins Stadthaus verlegt, um Modell und Pläne im Foyer einbeziehen zu können.

Stadtschreiber Markus Dietler stellte das Projekt vor. SBB, Kanton Solothurn und Stadt Olten haben jahrelang an der Vorlage gefeilt, wobei immer wieder neue Rahmenbedingungen hinzukamen, insbesondere von Seiten der SBB. Nun liegt das Projekt als Grundlage auf dem Tisch, und auch die Finanzierung ist unter den Beteiligten geregelt. An die Gesamtkosten von 90 Millionen Franken wird die Stadt Olten einen Viertel, also 22,5 Millionen bezahlen müssen. Die Volksabstimmung ist für 2023 vorgesehen, gebaut wird voraussichtlich von 2025 bis 2028.

Unklarheiten beim Veloverkehr

In der Diskussion zeigte sich, dass grundsätzlich Wohlwollen für das Projekt vorhanden ist. Insbesondere gewürdigt wurde der Einbezug von Elementen aus der Andaare-Vorlage, die auf eine Volksinitiative der SP zurückgehen.

Wenig Begeisterung lösten allerdings die Ideen für den Veloverkehr aus. Die Abstellanlage mit 1250 Plätzen wird als eindeutig zu klein erachtet, vor allem aber ist die Zufahrt sowohl von der geplanten Aarebrücke als auch vom Ländiweg her fragwürdig. Stadtplaner Lorenz Schmid hielt fest, dass man aus dem verfügbaren Platz das Optimum herausholen wolle, mehr liege schlicht nicht drin.

Kein grosser Wurf

Alle Anwesenden, auch die Vertreter der Stadt, waren sich einig, dass es sich nicht um den «grossen Wurf»  handle. Dafür würden weder der Platz noch das Geld reichen, stellte Markus Dietler klar. Er rief dazu auf, sich an der laufenden Mitwirkung zu beteiligen, um die Anliegen einzubringen und auch vielleicht noch Verbesserungen anzustossen.

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