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Die Fricktaler U21 bezwingt Hornets Regio Moosseedorf Worblental 9:7 (2:3, 5:3, 2:1)

Die Hinrunde ist geglückt, soviel darf gesagt sein. Nach eher zögerlichem Saisonstart gegen Visp und Herzogenbuchsee schaffte das Fricktaler U21-Team in den nächsten Partien mit Siegen gegen Aargau United, Basel Regio und Bern den erhofften Turnaround, und dank einem erneuten Vollerfolg gegen den starken Gegner aus der Region Moosseedorf Worblental konnte die tolle Hinrunde am vergangen Sonntag nun auch positiv abgeschlossen werden.

Das Spiel gegen die Berner begann zwar engagiert, doch beide Mannschaften schafften es nur selten, den Ball so in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen, dass sich daraus auch gute Chancen entwickeln würden. Zu viele ungenaue und überhastete Pässe und zu viele Flüchtigkeitsfehler prägten im ersten Drittel das Spiel beider Mannschaften. Die Fricktaler konnte aus heimischer Sicht froh sein, dass sich Florian Daasch zweimal in gewohnter Manier den Ball schnappte, energisch den Abschluss suchte und auf diese Art und Weise den gegnerischen Torhüter zweimal zu bezwingen vermochte. Die defensiven Probleme konnten so einigermassen kaschiert und der erste Spielabschnitt doch noch halbwegs erfolgreich gestaltet werden. Das eine Tor Rückstand, das sich das Heimteam durch diverse Eigenfehler eingehandelt hatte, könne sicher noch aufgeholt werden.

Einen gewissen Handlungsbedarf sah das Coaching-Trio Suter/Stäuble/Zehnder in der ersten Pause dennoch. Die hohe Flexibilität des Teams wurde in den letzten Partien erkannt und so schätzten die Trainer das Risiko, das sie mit der kompletten Umstellung der einzelnen Spielerblöcke auf sich nahmen, als eher gering ein. Ziel der diversen Änderungen war es, etwas mehr Ausgeglichenheit zu finden, um das Spiel in heiklen Phasen besser beruhigen zu können. Defensiv stabil und offensiv gefährlich wollte man mit allen drei Blöcken auftreten. Nicht immer geht ein Plan auch sofort auf; nach Wiederanpfiff zogen die Berner mit zwei weiteren Toren auf 2:5 davon. Das Spiel drohte den Fricktalern in dieser Phase zu entgleiten. Es brauchte jetzt Leader-Figuren, die Verantwortung übernehmen würden. Mit Andreas Koch und Dominik Steiger fanden sich solche. Zwei rasch aufeinanderfolgende Tore der beiden Offensivspieler brachten die Fricktaler wieder ins Spiel und ein Powerplay-Doppelpack von Adrian Itin – zweimal musste ein Berner aufgrund überharten Körpereinsatzes auf die Strafbank – sorgte für die Wende. Kurze Zeit später kam es dann sogar noch zu einem weiteren (halben) Powerplay-Treffer, Remo Welte erzielte acht Sekunden nach Ablauf der nächsten Zwei-Minuten-Strafe das durchaus sehenswerte Tor zum 7:5. Mit einem ereignisreichen zweiten Spielabschnitt durfte man somit – auch wenn die Berner zwei Minuten vor der Sirene noch einmal auf ein Tor Rückstand verkürzten – sehr zufrieden sein.

Entsprechend kurz fiel die Pausenansprache der Trainer aus. Die Aufstellung musste verletzungsbedingt zwar wieder etwas angepasst werden, doch taktisch brauchte es nur wenige Inputs. Die Berner nutzten die letzte Pause und kamen noch einmal mit allem was sie hatten, zeigten jetzt die erwartete Spielstärke und setzten das Heimteam in den ersten paar Minuten doch ziemlich unter Druck. Dennoch, die Fricktaler blieben defensiv abgeklärt und offensiv effizient und brachten den Vorsprung über die Zeit. Der 9:7-Arbeitssieg war sicherlich verdient, das Spiel hätte aber insbesondere im zweiten Drittel auch in eine andere Richtung laufen können.

Die erste Saisonhälfte schliessen die Fricktaler somit auf dem hervorragenden zweiten Platz ab, nur die starken Basler stehen dem jungen Team noch vor der Sonne. Dennoch, in den Winterschlaf zu verfallen liegt trotzdem noch nicht drin, denn am nächsten Wochenende steht eine lange Reise ins Wallis an. Dort werden sich die Fricktaler mit dem Tabellenletzten aus Visp duellieren.

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