Früh am Morgen, bei schönstem Wetter, starteten die Turnerinnen des Damenturnvereins Hirschthal zur Vereinsreise ins Appenzellerland.
Im Zug via Aarau, Zürich wurde beim Morgenklatsch der obligatorische Kaffee zu sich genommen. Kurz vor St. Gallen überraschte uns die Organisatorin Ruth Lüscher mit einem süssen Holunderlikör! Natürlich ist dieser Pflicht auf jeder Vereinsreise. In St. Gallen angekommen, ging es mit einem Doppelstöcker-Bus weiter nach Heiden. Dort stürzten wir uns in den hiesigen kleinen Markt, wo einige noch Zutaten zum Mittagessen erwarben. Auf dem Henry Dunant Platz in Heiden, genossen wir neben unserem Lunch auch die wunderschöne Aussicht auf den Bodensee.
Die anschliessende Audienz beim Bäcker in der Konditorei Rohner in Heiden war eine grosse Überraschung! Jede Turnerin konnte ihren eigenen „Appenzeller Biber" herstellen. Nach einem gemütlichen Kaffee wanderten wir auf den Gesundheitsweg über Kaien Richtung St. Anton zum Tagesziel, dem Tönihuus. Auf dem mit zahlreichen Tafeln mit nützlichen Tipps bestückten Weg, der über Wiesen und durch Wälder, eingebettet in der hügeligen Appenzeller-Landschaft führt, konnten wir viel über die Anwendung und Wirkung der einheimischen Kräuter erfahren.

Im Tönihuus wurden wir von Vreni und Hans Lüscher mit einem speziellen Apéro empfangen. Dass sie uns an ihrem 34. Hochzeitstag mit einem vorzüglichen Abendessen verwöhnten, wobei die Tomaten-Karotten-Aprikosen Suppe nur ein Highlight davon war, schätzten wir sehr. Vielen Dank! Anschliessend genossen wir das Zusammensein mit verschiedenen Spielen bis in die tiefen Nachtstunden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Naturfreundehaus und der anschliessenden Putzorgie ging es am nächsten Morgen mit dem Postauto oder zu Fuss wieder zurück nach Heiden. Auf dem Witzweg nach Walzenhausen begleitete uns auch heute prächtiges Wetter. Leider war die Sicht auf den Bodensee wegen dem Dunst nicht sehr gut. Die träfen Appenzeller Witze entlockten uns manch spontane Lacher. Wegen einem Bergrennen hatten wir auf dem letzten Teilstück einen Umweg zu machen. Dieser ermöglichte uns dann eine ausgiebige Begutachtung der unterschiedlichsten Rennwagen. Nach einem kühlen Panaché oder einem erfrischenden Coupe ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem Zug wieder zurück Richtung Heimat, unser Hirschthal. (rlü)