Die Sommerferien stehen kurz bevor und die Wettinger Jungwacht- und Blauringscharen stecken mitten in den Vorbereitungen für ihre Sommerlager.

 Kaum steigen im Frühling die Temperaturen, beginnt für viele Kinder und Jugendliche die Vorfreude auf das Jungwacht- oder Blauringlager. Für sie steht bereits seit Monaten fest, die ersten beiden Wochen der Sommerferien werden sie im Zeltlager verbringen, zusammen mit ihren Freunden. Sie können es kaum erwarten, actionreiche Spiele zu erleben, viel Zeit in der Natur zu verbringen und gemütliche Momente am Lagerfeuer zu geniessen.

Geländespiele als Höhepunkte

Diesen Sommer wird die Jungwacht St. Sebastian mit rund 50 Kindern in den Kanton Jura reisen, während Jungwacht und Blauring St. Anton ein gemeinsames Lager im Entlebuch veranstalten. Stefanie Krohmann, Lagerleiterin vom St. Anton, erklärt: «Zweiwöchige Zeltlager sind immer ein grosses Ereignis, alleine schon durch die eindrückliche Zeltstadt, die wir jeweils aufbauen.» Auch Matthias Keller, Lagerleiter der Jungwacht St. Sebastian, schaut gerne auf vergangene Lager zurück: «Seit meinem ersten Sommerlager freue ich mich immer besonders auf die grossen Geländespiele. Wenn wir in mehreren Gruppen zahlreiche Herausforderungen lösen und um den Sieg spielen, entsteht ein tolles Gemeinschaftsgefühl!» Beide Lagerleiter betonen, die Nähe zur Natur schaffe besondere Erlebnisse und biete grosse Abenteuer, von denen die Kinder meist noch lange erzählen. Keller erklärt: «Wir verpacken unsere Spiele, Aktivitäten und Wanderungen in ein actionreiches Lagermotto und schaffen dadurch eine packende Geschichte!»

Grosses Engagement

Die grossen Erlebnisse und tollen Erinnerungen sind nicht zuletzt das Ergebnis einer intensiven Vorbereitung. Die beiden Sommerlager werden jeweils von rund 25 ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern begleitet, die bereits im Herbst des vergangenen Jahres mit der Planung begonnen haben. «Gemeinsam mit unseren Leitungsteams stellen wir bereits früh unser Programm zusammen, um die einzelnen Blöcke anschliessend in Gruppen detailliert vorbereiten zu können», erklärt Stefanie Krohmann. Dabei gebe es zahlreiche relevante Aspekte: «Die Blöcke sollen attraktiv, lehrreich, sportlich und altersgerecht sein – das sind hohe Ansprüche.»

«Zudem steht in der Jubla immer auch die Sicherheit aller Kinder und Leitenden im Vordergrund», erklärt Matthias Keller. Er sei daher froh, auf die fundierte Ausbildung seiner Leitenden im Rahmen von Jugend+Sport zurückgreifen zu können: «In der Jungwacht und im Blauring müssen alle Leiterinnen und Leiter mindestens eine zehntägige Ausbildung besuchen, um auf die vielseitigen Aufgaben vorbereitet zu sein.» Für das Amt des Lagerleiters braucht es neben einer grossen Erfahrung nochmals eine intensive, zehntägige Ausbildung.

Das Lachen der Kinder als Dank

«Am Ende geben wir unser Bestes, um den Kindern eine unvergessliche Zeit bieten zu können», erzählt Stefanie Krohmann. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitung freuen sich nun alle im Leitungsteam auf das bevorstehende Lager. «Auch für uns Leiter ist es immer ein tolles Gemeinschaftserlebnis», erklärt sie. Und Keller: «Das Lachen der Kinder ist für uns letztlich das grösste Kompliment.» Und natürlich sollen sich die Kinder gleich nach der Rückkehr wieder auf das nächste Sommerlager freuen.

Weitere Informationen:

Jungwacht St. Sebastian (7. – 20. Juli)

Anmeldung unter www.jungwacht-wettingen.ch/st-sebastian

Jungwacht & Blauring St. Anton (8. – 20. Juli)

Anmeldung unter www.blauring-wettingen.ch/st-anton

Beide Lager sind offen für externe Teilnehmer.