Kulturelle Vereinigung beider Entfelden

Wirbel der positiven Art bei PRO ENDIVELD

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T-O-M zu Besuch

Der Prophet im eigenen Land gilt nichts - so liest man allenthalben, wenn Berühmtheiten in der eigenen Umgebung nicht so geschätzt werden wie sonst im weiten Umkreis.

PRO ENDIVELD traute sich aus gutem Grund, die T-O-M (Tambouren Oberentfelden Muhen) für einen Unterhaltungsabend in der Turnhalle Oberentfelden zu engagieren.

Die Tambouren sind 1982 aus den Musikgesellschaften Oberentfelden und Muhen hervor gegangen. An diesem Abend spielten die Stammformation von neunzehn Männern sowie eine Gruppe des Nachwuchses für die erwartungsvollen Zuschauer. Es waren etliche Fans dabei, ein paar ganz Unerfahrene in Sachen Tambouren- Spiel outeten sich nach der Vorstellung.

Was dieser Verein auf die Bühne brachte, liess vom ersten Stück (mit den Jungtambouren) bis zum grossen Finale der Stammspieler die Besucher um Wiederholung klatschen.
Die Begeisterung über das präzise Spiel, die ungeheure Konzentration bei allen Spielern schwappte auf die Bühne.
Dazu kam die Choreografie, auch sie taktgenau und synchron, zudem witzig und überraschend. Ob mit ultraviolettem Licht und farbigen Suchscheinwerfern, mit Winkelschleifern ab hohen Leitern als Funkensprüher, alles natürlich im exakten Takt der Trommeln - auch dem Auge wurde was geboten. Zum Abschluss und Höhepunkt wurde gar ein Baum mir Elektrosägen bearbeitet, es flogen die Sägen hin und her zwischen den ‚Waldarbeitern'. Für einmal gab es statt singender Sägen fliegende Sägen - eine neue Art, Musik zu zeigen.
Der Abend verging schnell, die frenetisch geforderten Zugaben konnten nicht alle erfüllt werden.
Der Prophet im eigenen Land wurde an diesem Abend in Entfelden jedenfalls zu Recht hoch gefeiert.
Eine Frage bleibt: Gibt es eigentlich auch weibliche Tambouren? (ah)

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