Wieder einmal hat die Jungwacht Windisch bewiesen, dass sie die beste Schar der Welt ist. War natürlich auch keine grosse Herausforderung.

Endlich Freitag, wir machen uns auf den Weg nach Bern, genauer gesagt, reisen wir ans Jublaversum, um uns mit Scharen aus der ganzen Schweiz zu messen. Der Hauptwettkampf, besteht darin, mit den heiseren Stimmen die anderen Scharen mit dem Lautstärkepegel zu übertrumpfen um somit allen einen Tinnitus zu verpassen. Natürlich sind wir die lautesten, ziemlich naiv uns herausfordern zu wollen.

Gut ausgeschlafen geht es am Samstag endlich richtig los. Kaum das Frühstück verschlungen, öffnen die ersten Ateliers an denen keine Wünsche offen gelassen werden. Nichts ist langweilig – darf es auch auf keinen Fall sein – denn das Ziel ist es, die Misurier endlich wieder glücklich zu machen, denn ihnen wurde der Spass, die Freude und die Farben geklaut und das können wir dem Planeten Misuri nur zurückbringen, wenn wir keine Sekunde unglücklich sind. Falls doch einmal die Lust fehlt sich mit Morenkopfschleudern, Geisterbahnen, Luftgewehrschiessen und Achterbahnen zu beschäftigen, kann vor der Hauptbühne mit tausenden anderen Kindern das Tanzbein schwingen und Lieder mitträllern.

Mit den noch überfüllten Bäuchen nach dem Abendessen, fordern wir noch eine fremde Jubla-Schar zum Kampf heraus, um zu beweisen dass niemand gegen unsere gestählten Muskeln und gelben Hüte ankommt. Okay, dass mit den Muskeln stimmt eventuell nicht aber gelbe Hüte, die haben wir und tragen sie mit Stolz. Müde lassen wir uns ins Zelt fallen und hoffen dass der Spass niemals endet.

Der letzte Morgen des Jublaversums bricht an. Leider ist die erste Aktivität zur frühen Stunde, das Aufräumen der Zelte, erledigen wir aber natürlich in Windeseile. Das Finale, rückt mit jeder verstauten Socke näher. Die Arbeit ist erledigt und wir eilen die Stufen zu den Zuschauerrängen der PostFinance Arena hinauf, und suchen in den Menschenmassen einen freien Platz, was definitiv nicht einfach ist, wenn 10 000 Jublaner in einer Halle platznehmen wollen. Ein riesen Spektakel und schlussendlich können wir mit unseren lachenden Gesichtern, den Misuriern die Freude und somit auch die Farben zurückbringen, ein voller Erfolg.

Danke an alle die gekommen sind, schön war's!