Obwohl die Wetteraussichten nicht optimal waren, hatten sich 21 Wanderfeudige bei Wanderleiter René Hasenfratz angemeldet. Pünktlich startete man mit dem Bus nach Brugg um auf den Zug um 8.59 Richtung Aarau umzusteigen. Hier erlebten wir die erste Überraschung. Der Zug hatte wegen einer technischen Störung Verspätung auf unbestimmte Zeit. Kurz entschlossen wurde auf die S-Bahn nach Aarau ausgewichen, was natürlich zur Folge hatte, dass der Bus Richtung Erlinsbach/Salhöhe bereits weg war. Diese Verbindung besteht nur einmal pro Stunde.

So beschloss man erst einmal einen Kaffeehalt einzuschieben und den Bus eine Stunde später zu benutzen. Beim Umsteigen in Erlisbach in den Anschlussbus Richtung Salhöhe bemerkte der Buschauffeur, dass es dann oben schneie. Einer der Wanderer meinte dazu: „Na und, wo liegt das Problem?“

Nach knapp 10 Minuten Fahrzeit erreichten wir die Salhöhe auf 781 m Höhe und waren mitten im Winter angekommen. Gut gelaunt nahmen wir den Aufstieg Richtung Geissflue in Angriff. Alle waren sich einig, dass wandern im Schneegestöber schöner ist als bei Regen, gerade weil man den ganzen letzten Winter nie so viel Schnee geniessen konnte. Vorbei ging es am höchsten Punkt des Kantons Aargau (906 m) hinauf auf die Geissflue auf 963 m, die übrigens bereits im Kanton Solothurn liegt. Hier entstand auch das Gruppenfoto.

Der steile Abstieg auf die Schafmatt wurde aus Sicherheitsgründen weggelassen und eine einfachere Route direkt Richtung Barmelhof gewählt. Fast pünktlich, trotz einer Stunde Verspätung, erreichten wir das Restaurant Barmelhof, wo wir die bestellten Mittagessen genossen und uns wieder aufwärmten.

Nach der erholsamen Mittagspause machten sich alle zum zweiten Teil der Wanderung Richtung Erlinsbach auf. Nochmals ein kurzer steiler Aufstieg, danach ging es stetig bergab. Nach ca. 1 Stunde erreichten wir Erlinsbach und bestiegen den Bus Richtung Aarau. Pünktlich erreichten wir den Zug nach Brugg und anschliessen den Bus bis Villigen. Alle waren sich einig, es war eine wunderschöne Winterwanderung.