Am Samstagmorgen, 10.08.19, lud das Wetter nicht zum Aufstehen ein: Regen, Blitz und Donner in den frühen Morgenstunden und keine sonnigen Aussichten.

Doch wer ein echter Taumoosfreund ist, schlüpft in die richtige Ausrüstung und folgt dem Aufruf der Organisatoren Ueli Schibli und Paul Vogler. 52 arbeitswillige Helferinnen und Helfer trafen ein und machten sich nach den Einführungsworten des Naturschutzbeauftragten Josef Gasser ans Heraustragen des Schnittgutes im Taumoos, damit dieses wertvolle Hochmoor sich weiterhin gut entwickeln kann. Das in den Vortagen geschnittene Riedgras war durch den Regen schwer geworden und der Boden unter den Stiefeln derart durchnässt und weich, dass man bis unter den Stiefelrand einsinken konnte. So wurde man, obwohl bis zur Znünipause der Regen aussetzte, trotzdem nass: Der eine wisch sich den Schweiss von der Stirn, der andere wrang seine Socken aus. Gestärkt durch die Zwischenverpflegung ging es dann weiter trotz des nun einsetzenden Regens: Eine Gruppe beendete die Arbeit im Taumoos, eine zweite Gruppe riss das einjährige Berufskraut (invasiver Neophyt), von dem es in diesem Jahr besonders viele Exemplare ausserhalb des Taumoosgebietes gab, aus und ein weiterer Trupp begab sich ins Gebiet des Pumpwerkes Torfmoos, wo ebenfalls Pflegearbeiten erledigt werden mussten.

Mit vereinten Kräften gelang es, bis gegen Mittag die geplanten Arbeiten zu erledigen. Belohnt wurde der frondienstliche Einsatz mit einem feinen Mittagessen im Trockenen in der Schulanlage Rüsler. Dort wurde den Helferinnen und Helfern von Jung bis Alt von den Organisatoren und Gemeindeammann Gregor Naef, welche alle selber tatkräftig mitgearbeitet hatten, herzlich gedankt.