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Weltcupsieg für Gränicher Mountainbiker

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Matthias Stirnemann steigt in Südafrika zuoberst aufs Podest

Der Mountainbiker Matthias Stirnemann aus Gränichen, Mitglied des Racing Clubs Gränichen, bekam kurzfristig die Möglichkeit, am ersten Weltcuprennen der UCI in Pietermaritzburg, Südafrika, zu starten. Nach einem
10-stündigen Flug landete Stirnemann in Johannesburg. Von dort ging es rund 500 Kilometer weiter nach Pietermaritzburg, dem Ort des Rennens: «Lehmigharter Boden, wirklich sehr steile Aufstiege und coole, flüssige Abfahrten, behagten mir von Anfang an», beschreibt Matthias Stirnemann seine ersten Eindrücke. Bereits am Morgen um 8.30 Uhr wurde das Rennen über fünf Runden gestartet. Es sollte ein langes Rennen werden. Ende der ersten Runde lag Stirnemann bereits mit über einer Minute Vorsprung in Führung. «Ich fuhr ein einsames Rennen, hörte den Speaker und das Coaching und wusste eigentlich immer von meinen immer grösser werdenden Vorsprung.» Mit einer Zeit von 1,41.03 überquerte er überglicklich als Sieger die Zielliniel. Mehr als fünf Minuten verstrichen, bis der Zweitplatzierte und mehr als 10 Minuten bis der Drittplatzierte ins Ziel kam. Bei der Siegerehrung erhielt Stirnemann eine Statue. «Die wird nun einen Ehrenplatz in meinem Schrank erhalten», sagt der Mountainbiker. Seine Schwester Kathrin, die bei den Elite Frauen an den Start ging, stürzte und hatte Ende der zweiten Runde einen Kettenriss. Trotzdem konnte sie mit dem 38. Platz ihre ersten Weltcuppunkte einfahren. Den Sieg beim Weltcuprennen konnte Matthias Stirnemann beim zweiten Lauf des Racer Bikes Cup in Lugano/Tesserete bestätigen. Bei den Junioren stieg Stirnemann wieder zuoberst aufs Podest. (mst/az)

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