Der Natur- und Vogelschutzverein Niederrohrdorf machte sich dieses Jahr zum zweiten Mal auf die Suche nach Höhlenbäumen.

Thomas Vogler konnte am frischen Morgen rund 10 Vereinsmitglieder sowie etwa 20 Schulkinder, welche von Lehrer Patrick Blankenhorn und einigen Eltern begleitet wurden, zu diesem Anlass bei der Waldhütte Niederrohrdorf begrüssen. Nach einer kurzen Einführung über die Bedeutung der Höhlenbäume und deren verschiedenen Baumeistern (Schwarz-, Bunt-, Mittel- und Grünspecht) sowie deren Nachmietern ging es in Gruppen los auf die Suche. Die gefundenen Bäume wurden mit einem blau aufgesprayten Specht markiert und in die Karte eingetragen. Dabei mussten die Baumart, die Anzahl Höhlen, deren Höhe ab Boden sowie der Zustand des Baumes aufgenommen werden. Wer nun mit offenen Augen durch den Wald marschiert und einen markierten Baum entdeckt, kann bei Verweilen versuchen herauszufinden, von wem er bewohnt wird.

Zwei Stunden intensive Suche machen hungrig. Gegen 11 Uhr kehrten die rund 45 Teilnehmenden zur Waldhütte zurück, wo bei Wurst, Brot und Kuchen um das wärmende Feuer ein gemütlicher Ausklang stattfand.