Musikgesellschaft

Weihnachtliche Klänge aus dem Osten in Frick

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Traditionelles Kirchenkonzert in der katholischen Kirche St. Peter und Paul.

Am ersten Adventssonntag fand in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Frick das traditionelle Kirchenkonzert der Musikgesellschaft Frick statt. Dem gross aufmarschierten Publikum wurden unter der Leitung von Beat Simeon festlich-weihnachtliche Klänge zum Besten gegeben.

Vor dem Aufmarsch der Musikgesellschaft Frick fielen dem Publikum die zahlreichen, unter dem Chorbogen stehenden Perkussionsinstrumente auf, aus denen die vier glänzenden Kupferkessel besonders hervorstachen. Es handelt sich dabei, wie der Präsident am Schluss des Konzerts erläuterte, um die von der Musikgesellschaft Frick in diesem Jahr neu angeschafften Timpani. Diese sind denn auch in den vorgetragenen Werken rege zum Einsatz gekommen.

Zur Konzerteröffnung spielte das Musikkorps die „Jupiter Hymne" von Gustav Holst. Dieses choralartige Stück ist Teil des mehrteiligen Werks „Die Planeten" und wurde von Johan de Meij arrangiert. Als erstes der drei Hauptwerke dieses Abends wurde „Russian Christmas Music" von Alfred Reed, einem sehr bekannten Namen in der Blasmusikszene, vorgetragen. Dabei ist die gefühlvoll vorgetragene Solostelle durch das Saxophon besonders erwähnenswert. Abgesehen von einzelnen Solopassagen wie dieser wurde im diesjährigen Kirchenkonzert das ganze Orchester in den Vordergrund gestellt, konnte man doch beispielsweise auf ein fünfköpfiges Waldhornregister zurückgreifen. Mit „Polish Christmas Music" von Johan de Meij blieb das Blasorchester musikalisch in Osteuropa und liess - wie die erneut kompetente Ansagerin Evelyne Ingold erklärte - vertraut erscheinende Weihnachtsmelodien erklingen. Vor den Zugaben ertönte dann die gewaltige Ouvertüre von Giuseppe Verdis „La Forza del Destino". In dem von R. Mark Rogers für Blasmusik arrangierte Stück versuchte sich die Musikgesellschaft in der vom Dirigenten geforderten „Leichtigkeit des Seins". Mit dem Choral „To My Country" von Bernard Zweers, dem dritten von Johan de Meij bearbeiteten Stück an diesem Abend, spannte das Blasorchester den Bogen zum Konzertbeginn. Nach dem Dank und dem Wunsch, das Publikum möge einen Batzen insbesondere für die neuen Timpani spenden, schloss das Korps wie gewohnt mit „White Christmas" von Irving Berlin.

Wer das Kirchenkonzert verpasst hat, hat am kommenden zweiten Adventssonntag um 16.30 Uhr in der reformierten Kirche von Bözen nochmals Gelegenheit, ihm beizuwohnen. cwa

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