Unter diesen Titel bot der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg einen öffentlichen Vortrag an. Dabei wurden dem interessierten Publikum die häufigsten Vogelarten des Siedlungsgebietes vorgestellt.

Es muss nicht immer ein Hotspot wie der Klingnauer Stausee oder eine Nordseeinsel sein. Schon der eigene Garten oder das Schulareal bieten sich als lohnende Beobachtungsplätze an. Gerade das Beobachten aus dem Stubenfenster zeigt, wie sich die Natur im Jahreslauf verändert; wie die Zugvögel eintreffen, wie sie ihre Nistplätze suchen, Nester bauen, Junge aufziehen.

Um die Beobachtungen reichhaltiger zu machen, lohnt es sich, den Garten entsprechend zu "möblieren". Hier ein Asthaufen, dort eine Trockenmauer, in einer Ecke dürre Stängel, die stehen bleiben und vielleicht Wildbienen beherbergen. Eindrücklich wurden die Zusammenhänge zwischen diesen natürlichen Elementen und der Artenvielfalt im Garten aufgezeigt.

Und übrigens: Allein auf dem Schulareal zählte der Referent beim Vorbereiten des Anlasses 21 Arten in weniger als einer Stunde!

Am Sonntag, 11. Mai, um 9 Uhr gibt es Gelegenheit, rund um das Schulareal (Menzo-Schulhaus) in Menziken zur "Stunde der Gartenvögel" unter kundiger Führung Vögel zu bestimmen.