Zu jeder Jahreszeit ist die Route Bürersteig-Rotberg-Villigen eine Augenweide.
Auf Steinen gewachsene Moose beleben den Waldboden. Tellerförmige ungeniessbare Pilze wachsen an Baumstrünken und toten Aesten und helfen das Altholz in Erde zu zersetzen. Gedecktes Weiss und Brauntöne dieser so genannten Porlinge passen in die Umgebung.
Gelb leuchtet das einheimische Springkraut am Wegrand, eine Wirtspflanze für die Raupe des Mittleren Weinschwärmers, der vor allem in der Dämmerung nektarreiche Blüten aufsucht. Ein um Monate verspätetes Veilchen blüht. Blüten der rundblättrigen Glockenblume geben dem beginnenden Herbstwald hellblaue Farbtupfer. Samenstengel der verblühten Nestwurz, einer Orchideenart, zeugen von vergangener Sommerpracht. Die knotige Braunwurz trägt ihre kleinen runden Samenkapseln.
Ein zu den Faltern gehörender „Spanner", er spannt die Flügel waagrecht auseinander, ruht auf einem Blatt und lässt genug Zeit zum Fotografieren. Das feine Muster auf den Flügeln zeigt einmal mehr die unbegrenzte Fantasie der Natur. Im übervollen Postauto fährt die Gruppe nach einem kurzen Restaurantbesuch in Villigen zum Bahnhof Brugg zurück. (hha)