Gemäss Wettervorhersage war es gegen 30 Grad warm. Kein Wölklein am Himmel und Windstille, als Peter Fedeli 31 Senioren zu dieser Wanderung begrüssen konnte. Kurz nach halb 2 Uhr starteten wir die zweistündige Wanderung bei der Badi in Unterentfelden. 11 Wanderer begaben sich, unter Führung von Hansruedi Steiner, etwas später auf eine abgekürzte Route. Gut gelaunt und motiviert marschierten wir auf dem Eichhölzliweg mit einer kurzen ersten Steigung bis zum Eggacher. Weiter auf dem Köllikerweg, alles dem Vita-Parcour entlang. Beim „Tanzplatz“ überquerten wir die Schönenwerderstrasse, um eine kurze Strecke auf der Ännertannstrasse durch einen schönen schattigen Mischwald zu gehen. Über den Rottannenweg im Gebiet Brudermatt überquerten wir erneut die Schönenwerderstrasse. Kurze Zeit später bogen wir in ein schmales Weglein ab und machten beim Waldbrünneli eine kurze Trinkpause. 

Gut erholt ging es wieder weiter, am Schönenwerder Waldhaus vorbei Richtung Eppenberg. Auf rund 440 Meter Höhe, auf dem Kamm der Heimwehfluh, konnten wir eine wunderschöne Aussicht auf die benachbarten Dörfer, die Aare und den Jura geniessen. Auf halbem Weg sahen wir tief unten die Grossbaustelle Wöschnau der SBB. Dort wird seit einiger Zeit am Eppenbergtunnel gearbeitet. Nach einem ausgiebigen Rundblick führte uns das schöne Weglein an einer ehem. historischen Keltensiedlung (auf der Landeskarte „Prähistorisches Refugium“ genannt) vorbei zur Eppenbergstrasse. Von dort stiegen wir ein steiles Wegstück hinunter ins Roggenhausen und gleich wieder hinauf bis zum Planetenweg. Gerade aus, am Saturn vorbei, erreichten wir den Unterstand der Gemeinde Unterentfelden und der Jagdgesellschaft Unterentfelden. Die Kurz- und 9 Nichtwanderer waren schon anwesend. 

Insgesamt 54 Senioren lauschten den Worten von Peter Fedeli, der noch einmal alle Anwesenden begrüsste und uns weitere Informationen zu den kommenden Anlässen gab. Während einige schon ihre Würste und Steaks auf dem Grill ausbreiteten, hatte auch, wie in den letzten Jahren, wieder unsere Kollege Paul Wälty ein vorzügliches Risotto ai funghi zubereitet. Den Rastplatz und die Feuerstelle bereitete übrigens Alois Wilhelm vor, den Getränkestand betreute „Bari“ Rolf Häusler. Die Jagdgesellschaft hatte uns freundlicherweise die Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Bei einem guten Glas Wein, Most oder einem kühlen Bier genossen 54 Senioren das sämige Pilz-Risotto. Gute Gespräche und lebhafte Diskussionen liessen die Zeit im Nu verstreichen. 

Ein herzliches Dankeschön an alle die dazu beigetragen haben, diesen gelungenen Nachmittag zu gestalten. Wir freuen uns schon wieder auf die nächsten Anlässe! 

Eduard Matter                       25.08.2016