Natur- und Vogelschutzverein

Wanderung des Natur- und Vogelschutzvereins Brugg

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Für 22 Vereinsmitglieder gab es einiges zu entdecken.

Die Februarwanderung führt die 22 Vereinsmitglieder mit dem Postauto von Brugg nach Lupfig, weiter zu Fuss über den oberen Scherzer Weiher nach Schinznach-Bad und der Aare entlang zurück nach Brugg.
Anfangs Februar ist der obere Weiher noch gefroren. Sträucher wie die Rote Heckenkirsche, die Traubenkirsche, die Pimpernuss, sowie der Wollige Schneeball und der Schwarzdorn säumen das Ufer. Ein dicker gefällter Stamm einer Rottanne liegt am Boden. Eindrücklich zu erfahren, was aus den Jahrringen zu lesen ist. In trockenen Jahren sind die Jahrringe des Stammes enger beieinander. Feuchte Jahre fördern das Wachstum und zwischen den einzelnen Ringen sind grössere Abstände auszumachen. In einem Bächlein fliesst Wasser des Weihers den Hügel hinunter und mündet in den Süssbach. Teichmuscheln und Edelkrebse, sowie Forellen und Karpfen leben im Weiher.
Bereits im Februar trommelt der Buntspecht, der sein Revier damit abgrenzt. Ein Mäusebussard fliegt vorüber.
Einige Schritte weiter vorn ist eine herrliche Aussicht auf den untern Scherzer Weiher und die stolze Habsburg zu geniessen.
Auf einer so genannten Brache stehen Samenstängel vom letzt jährigen Oregano, von Königskerzen und Karden, ein idealer Winterfutterplatz für Vögel. Ein kleines Kunstwerk sind die Samenkapseln des Gemeinen Leimkrautes.
Auf der Aare zwischen Schinznach-Bad und Brugg schwimmen Gänsesäger, Haubentaucher und Reiherenten. (Hha)

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