Ref. Kirchgemeinde Veltheim-Oberflachs

Waldgottesdienst der reformierten Kirchgemeinden Auenstein und Veltheim-Oberflachs

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Am vergangenen Sonntag luden die Kirchgemeinden Auenstein und Veltheim-Oberflachs zum Gottesdienst ein. Die Begegnung Mose mit Gott auf dem Berg Sinai stand im Zentrum der Feier. So traf man sich für einmal nicht in einer der ehrwürdigen Kirchen, sondern feierte mitten im Wald. Von allen Seiten strömten die Gläubigen herbei. Mancher kam mit dem Velo oder gar zu Fuss. Trotz dem aussergewöhnlichen Ort, musste nicht auf das Glockengeläut verzichtet werden. Eine mobile Glocke und viel Muskelkraft der anwesenden Kinder machten es möglich. So durften die beiden Pfarrer Árpád Ferencz (Auenstein) und Christian Vogt (Veltheim-Oberflachs) über 130 Gläubige auf dem Festgelände ob Schloss Wildenstein begrüssen.

Wie Mose von Gott aus dem Volk herausgerufen worden sei, so seien auch wir zur Feier von Gott gerufen, führte Pfr. Christian Vogt in seiner Predigt aus. Nicht immer sei es dabei angenehm, gerufen zu werden. Eine Aufgabe könne Angst machen und es brauche Geduld bis sich Erfolg zeige. Er forderte die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher auf, sich diesem Prozess zu stellen und den eigenen Weg mit Gott zu gehen.

Es sei bestimmt kein Zufall, dass Mose auf einen Berg gerufen worden sei, nahm Pfr. Árpád Ferencz daraufhin den Bibeltext wieder auf. Von Zeit zu Zeit müsse man dem Alltag entfliehen und in der Ruhe der Natur ganz genau auf Gottes Stimme hören. Hier, mitten in der Schöpfung, könne der Mensch Gott begegnen, denn in der Schöpfung sei etwas von der ursprünglichen Kraft des Schöpfers bewahrt. So sei es treffend und schön, dass man sich für einmal zwar nicht auf einem Berg, so aber doch im Wald zum Gottesdienst versammelt habe.

Ein besonderer Moment im Gottesdienst war die Taufe von Marc Mathis, der auf Wunsch seiner Eltern bei dieser besonderen Feier in die Gemeinde aufgenommen wurde. Die Taufe sei ein sichtbares Zeichen für die unsichtbare Liebe Gottes, erklärte Pfr. Christian Vogt. «Wir taufen nicht, damit Gott uns liebt, sondern weil Gott uns liebt, taufen wir», fasste er die Handlung zusammen. Woraufhin die Sonntagsschule dem Täufling mit dem Lied «De Herr isch über dir» Gottes Segen wünschte.

Für die feierliche Atmosphäre sorgte die Jagdhorngruppe SonatES. Sie rahmte nicht nur den Gottesdienst, sondern begleitete auch den Gesang der Gemeinde und stimmte zum finalen «Grosser Gott wir loben dich» an.

Anschliessend an den Gottesdienst waren alle zu einem einfachen Mittagessen mit Wurst vom Grill und einem feinen Dessertbuffet eingeladen. Mit viel Begeisterung und grossem Appetit wurde zugegriffen. Ein gelungenes Fest, auf das die beteiligten Gemeinden stolz sein dürfen!

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