Theatergesellschaft Wettingen

Von der Planung bis zu den Aufführungen

megaphoneVereinsmeldung zu Theatergesellschaft Wettingen

Vorhang geschlossen, Kulissen im Lager; und schon beginnen vorbereitende Arbeiten zur nächsten Vorstellung. Seit 1997 spielen wir im Saal der reformierten Kirchgemeinde Wettingen und fühlen uns hier bestens aufgehoben. Termine für Proben und Vorstellungen werden schon 2 Jahre im Voraus geplant und fixiert.

Die TgW ist in der glücklichen Lage, bis auf ein einziges Mal in der 60-jährigen Geschichte, die Regie immer von eigenen Mitgliedern stellen zu können. Aktuell ist Jeannine Török dafür verantwortlich. Ihre Arbeit beginnt, kaum ist der Vorhang der letzten Vorstellung gefallen. Es gilt interessierte Spieler/innen für die nächste Produktion zu finden. Damit kann sie der Spielstückkommission Hinweise zur Stückauswahl geben; Rollen Damen/Herren.

Die Spielstückkommission liest sich durch mögliche Stücke und schlägt der Regie 2-3 Stücke zur Auswahl vor. Die Regie bestimmt ... und bearbeitet allenfalls das Stück. Danach erhalten alle Spieler/innen ein Rollenbuch.

Bis zur ersten Leseprobe soll das Stück von allen gelesen und die Geschichte verständlich sein. In der ersten Leseprobe werden Unklarheiten besprochen und eventuelle Textänderungen angebracht. Jetzt wird gelesen und auf Betonungen und Stimmung Wert gelegt. In der letzten Leseprobe werden die Texte auf Tonträger aufgezeichnet. Wer möchte kann nun auch akkustisch seine Rolle lernen. Die/der Soufleuse/Souffleur ist jedes Mal mit dabei und kennt somit den Inhalt ebenfalls. Sie/er wird ausschliesslich bei Probearbeiten unterstützen; nicht bei Aufführungen.

Nach den Sommerferien kommt Leben in den Proberaum. Von den Akteuren wird erwartet, dass sie ihre Rollentexte der zu probenden Szenen auswendig kennen. Nur so kann sich die Regie auf Handlungen und Rollenpräsenz konzentrieren: Wer kommt woher, macht was, und geht wohin. Natürlich gibt es auch oft – und glücklicherweise – ungewollt-heitere Momente in an sich anstrengenden Proben. Versprecher oder falsche Einsätze sollten eigentlich in einem Video-Archiv abgelegt werden.

Soufflieren; eine sehr anspruchsvolle Funktion. Er/sie muss während Proben äusserst konzentriert sein. Muss wissen in welchem Moment soufflieren nötig ist. Sind wichtige Stichworte nicht gesagt worden, stimmt eine wichtige Satzfolge nicht. In solchen Fällen ist ein Eingreifen unerlässlich. Es reagieren nicht alle Akteure auf das Korrigieren gleich und das erfordert auch Fingerspitzengefühl.

Schon bei ersten Proben erhält das Bühnenbauteam Ideen von der Regie, wie sie sich das Bühnenbild vorstellt. Bautechnische Fragen werden auf Machbarkeit oder allenfalls entsprechende Lösung geprüft. Ein Bühnenmodell mit benötigten Kulissenelementen und Möbelstücken hilft, die Platzverhältnisse zu erkennen. Kulissenfarben werden ebenfalls besprochen und definiert. Jetzt kann mit der Realisierung des Bühnenbildes begonnen werden. Bis zum ersten Spielertag wird alles bereit sein. Kompetente Handwerker stehen uns im Verein glücklicherweise zur Verfügung: Leonhard Wahrstätter (Bautechnik), Stefan Meier und Hans Käufeler (Maler).

Mit Bühnentechnik ist nicht nur Licht an, Vorhang auf und zu gemeint. In dieser Funktion sind beispielsweise Einsätze von Telefon, Geräuschen oder Lichteffekte sicherzustellen. Bei einzelnen Proben, aber spätestens bei Durchläufen ganzer Akte ist die zuständige Person zwingend dabei. Notwendigerweise muss auch schon 'mal was improvisiert oder repariert werden. Christoph Stäheli ist in der Regel die erste Ansprechperson dazu; mit viel Erfahrung.

Das Schminken übernehmen darin erfahrene Mitglieder. Wir können bei Bedarf auch auf Tipps und Tricks von Profis zurückgreifen.

Die Gestaltung von Handflyer, Programm, Inserat und Strassenplakat sowie Tischset ist bei Fran Maier in den besten Händen. Alle Werbung aus einer Hand passt zusammen und ergibt optimale Werbewirkung.

Im Juni 2017 haben wir mit Eventfrog unser elektronisches Reservationssystem installiert. Nach einer kurzen Testphase kommt es im Januar 2018 erstmals zum Einsatz und bewährt sich bestens. Natürlich sind Reservationen telefonisch oder per Email nach wie vor möglich. Für unsere Passivmitglieder bieten wir im voraus ein separates Reservationsfenster an.

In der Küche bereiten Sue Zogg und Heinz Finsterwald die Menüs für den Service vor. Beide haben eine Kochausbildung und legen Wert auf passende Menge und – auch wichtig – das Optische; denn "Augen essen mit". Gerne würden die beiden auch selber kochen, aber bei einem Ausfall eines der beiden würde das Essen nicht mehr vor der Vorstellung serviert werden können. Die vorbereiteten Komponenten zu den Menüs beziehen wir von der Metzgerei Felder in Wettingen. Eine kleine Gratwanderung ist immer, die Anzahl der Menüs pro Abend abzuschätzen. Gemäss Erfahrungswerten und Reservationen versuchen wir, dass nach der Sonntagsvorstellung nicht allzuviel übrig bleibt.

An der Hauptprobe stellen Andrea Etterlin und Claudiy Zmoos (AC-Photography) sicher, dass wir ausgezeichnete Fotos für unsere Web-Galerie erhalten.

Unsere erste Visitenkarte ist natürlich Empfang und Saal vor der Bühne. Ein eingespieltes Team an der Kasse unter Führung von Rosmarie Mannarino empfängt unsere Gäste. Für die Atmosphäre von Saal und Buffet bewährt sich das Team um Barbara Käufeler. Die Getränke werden von Andreas Erny bereitgestellt, unterstützt vom Getränkeservice Aellig.

Unsere Tombola, ausschliesslich mit Naturalgaben bestückt; aufgebaut und betreut von Hans Käufeler und seinem Team.

Zum Apéro lädt unsere Cüpli-Bar im Eingangsbereich; betreut von Jolanda Kost und Rosi Dalla Dazuana.

Nichts funktioniert ohne sichere Stütze im Hintergrund. Wo alle Fäden während einer Vorstellung zusammenlaufen. Anforderungen zu Lebensmittel, Alkohol und Notfallhilfe, sowie Kassen bedarf eine ruhige Stelle. Auch als Anlaufstelle für eventuelle Fragen. Mit Christian Bolzern haben wir diese Person gefunden. Nachteil: Er steht uns in dieser Funktion als Schauspieler nur bedingt zur Verfügung.

Im Vorstand laufen alle Fäden zusammen. Mit derem Okay können die Bereichsverantwortlichen viele vorbereitende Arbeiten schon Wochen vor den Aufführungen erledigen oder vorbereiten. Dabei wird ihnen bei der Umsetzung möglichst "freie Hand" gelassen; bedeutet: Innovation und neue Ideen.

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