NAVOS Vereinsreise nach Bern am 05. Juni 2016

Etwas mulmig blickten wir der diesjährigen Vereinsreise entgegen, würden sich genügend Mitglieder finden, die trotz der misslichen Wettervorhersage die Reise nach Bern wagen würden? So waren wir dann überraschenderweise doch 20 Personen, die sich für die abwechslungsreiche Reise mit dem Car von Strickler Reisen, einfanden.

Schnell waren wir in Bern angelangt. Ein erster Halt war beim Rosengarten, wo uns ein wunderschöner Garten und viele duftende Rosen erfreuten. Jetzt war aber Zeit für einen Kaffee mit Gipfeli. Nach der kurzen Pause genossen wir den einzigartigen Blick auf Bern und die Aare. Diese Aussicht war bereits ein Highlight für sich, aber schon freuten wir uns auf den Bärengraben.

Der neue Bärengraben ist eine tolle, bärenfreundliche Anlage am Ufer der Aare. Drei kräftige und sich sichtlich wohlfühlende Bären konnten wir auf ihrem Gang durch die Parkanlage beobachten. Aus nächster Nähe konnten die muskulösen und doch so graziösen Tiere fotografiert werden.

Auf unserem weiteren Rundgang durch Bern begegneten wir immer wieder Teilnehmern, die den 2-Tage-Marsch absolvierten. Diese waren mit Uniformen aus allen Herren Ländern unterwegs. Die vielen Brunnen, wie Gerechtigkeitsbrunnen oder Kindlifresserbrunnen, das Berner Münster, die Junkergasse, das Mattenquartier und das Bundeshaus fanden unsere Bewunderung.

Am Zytglogge liessen wir uns das Glockenspiel um 12 Uhr mittags nicht entgehen, zusammen mit Chinesen, Japanern und den anderen Touristen warteten wir den Glockenschlag ab. Nun hatten wir aber doch rechten Hunger. Im Restaurant Anker gab es das feine und verdiente Mittagessen.

Am Nachmittag erwartete uns im botanischen Garten nochmals eine interessante Führung über „Juwelen der Schweizer Flora“ und „Blühende Apotheke“. Zwei sehr sympathische junge Herren führten uns in zwei Gruppen durch den Garten. Ein prächtiger Ginkgobaum fiel uns als erstes ins Auge. Seine Wirkstoffe fördern die Durchblutung und sind nützlich für erhöhte Konzentration. Viele fast unscheinbare Pflänzchen können heilende Wirkung haben, aber Vorsicht, immer in der richtigen Dosierung. So wurden schon seit jeher Pflanzen zur Heilung, aber auch als Gift eingesetzt. Wir  bleiben also besser dabei, die Tinkturen in der Drogerie zu kaufen.

Nach diesem gelungenen Tag, mit trockenem und teilweise doch sonnigem Wetter fuhren wir auf ländlichen Wegen wieder Stetten zu.

Verfasst von Brigitte Businger